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Pressemitteilungen

November 2017

Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel

Ausstellung vom 17. November 2017 bis zum 2. Mai 2018 im Schloss Branitz
Eröffnung am 16. November 2017 um 15 Uhr im Musikzimmer des Schlosses Branitz

Eine Ausstellung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg und der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH Kulturland Brandenburg.

Die Lausitz ist seit über 100 Jahren vor allem „Energielandschaft“. Sie wird bis heute von riesigen Braunkohletagebauen und den von ihnen belieferten Kraftwerken geprägt. Viele andere Tagebaue und die damit zusammenhängenden Fabriken, Kokereien, Schwelereien sind längst stillgelegt. Mit ihrer von Menschenhand zerstörten Landschaft und den industriell geprägten Orten steht die Region beiderseits der brandenburgisch-sächsischen Grenze vor besonderen Herausforderungen.
Die Ausstellung internationaler und nationaler Fotografen präsentiert individuelle Eindrücke von der „größten Landschaftsbaustelle Europas“.

Öffnungszeiten:
bis 31. März 2018 Dienstag bis Sonntag 11-16 Uhr
ab 01. April 2018 täglich 10-18 Uhr


November 2017

Die Bibel in Szene gesetzt – Der Adam-Eck-Schrank im Schloss Branitz

Vortrag von Susanne Lambrecht
am Sonntag, 19. November 2017, 14.00 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Zu den Kunstschätzen in Schloss Branitz zählt ein Relief-Intarsien-Schrank mit Bibel-Motiven. Er wird dem berühmten Intarsienschnitzer Adam Eck (1606-1664) aus Eger/Böhmen zugeschrieben. Bei geöffneten Schranktüren sieht sich der Betrachter detailreichen Szenen gegenüber: gut erkennbar sind etwa die Schöpfungsgeschichte und die Geburt Christi. Doch die Zusammenstellung der ausdrucksstarken Bilder-in-Holz ergibt keine fortlaufende Erzählung. Sie veranschaulicht einen zentralen Text des christlichen Glaubens: das Glaubensbekenntnis (Credo), das in lateinischen Zitaten in die Rahmung der Bilder geschnitzt ist.
Der Vortrag stellt die einzelnen Darstellungen des anspruchsvollen Bildprogramms vor. Im Zentrum steht eine grandiose Szene: der Blick in die dreidimensionale Grabkammer mit Engel und Christus. Für sämtliche Darstellungen hat Adam Eck bekannte Grafiken herangezogen. Wie hat er diese in Holz umgesetzt?
Im Anschluss an den Vortrag sind die Besucher eingeladen, den Originalschrank im Branitzer Schloss zu besichtigen, der übrigens den Brandstempel „L.F.P.M.“ trägt und somit im Besitz von Lucie Fürstin Pückler-Muskau gewesen ist.

Susanne Lambrecht ist Literaturwissenschaftlerin und hat Kunstgeschichte an der Universität Tübingen, der University of Virginia/USA und an der Technischen Universität Berlin studiert. Sie arbeitet als Kunstjournalistin und hält seit 2009 Vorträge u.a. zu „Kulturgut Bibel“, für die sie Texte der Bibel mit Darstellungen aus der Kunstgeschichte betrachtet.

Eintritt: 3,- EUR


31.08.2017

Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“

am 07. September 2017 um 11 Uhr
im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz

Im neu gestalteten Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz begegnen sich in der neuen Willkommens-Ausstellung für Branitz-Besucher der „Natur-Maler“ und Parkschöpfer Hermann Fürst von Pückler-Muskau und der in Cottbus geborene Maler Carl Blechen. Beide gestalteten Landschaften auf eine ganz eigene Weise. In ihrer schöpferischen und intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema waren sie vor allem Romantiker. Die Geschichte der fürstlichen Parkschöpfungen, die Verbindungen der Gartenkunst zur Malerei und die Eigenheiten beider „Meister der Landschaft“ stehen im Zentrum der neuen Dauerausstellung.

Fürst Pückler war ein exzentrischer Lebemann, passionierter Reisender und höchst erfolgreicher Schriftsteller – aber vor allem war er ein genialer Gartenkünstler. Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftskunst im 19. Jahrhundert. Dieser Meister der Landschaft und sein Branitzer Park stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Erdgeschoss des Branitzer Besucherzentrums. Der Besucher erfährt hier auf neue Weise mehr über die Landschaft in der Romantik, über den Muskauer Park, Pücklers Britische Inspirationen, sein Erfolgswerk: „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ sowie sein Lebenswerk in Branitz: Von der Wüste zur Oase.

In den Galerieräumen im Untergeschoss sind die Werke des zweiten bedeutenden Meisters der Landschaft, Carl Blechen, ausgestellt. Die Cottbuser Sammlung präsentiert Gemälde, Graphiken und Zeichnungen aus der Hand des berühmten Cottbuser Künstlers und seiner Schüler und Zeitgenossen und lädt zum Sehen und Staunen ein.

Besondere Höhepunkte der Ausstellung sind eine imaginäre Ballonfahrt über den Park Branitz und ein Tauchgang in der Themse. Pückler liebte das Abenteuer und war an allen technischen Neuheiten seiner Zeit höchst interessiert. Eine Ballonfahrt können die Besucher nun nachempfinden und aus „schwindelerregender Höhe“ den Park Branitz von oben betrachten. Oder man lässt sich tief in den Themse-Tunnel absenken und erlebt beruhigende Tiefen hautnah.

Wer nach dem Ausstellungsbesuch tatsächlich Lust auf eine reale Ballonfahrt bekommen hat, kann dieses Erlebnis mit etwas Glück und Fortunas Hilfe gewinnen. Eine Woche lang haben die Besucher die Chance, mit der Teilnahme an einem Quizz aus dem Los-Topf gewählt zu werden. Dann geht es mit dem Ballon tatsächlich hoch hinaus und hoffentlich auch über den Branitzer Park.

Öffnungszeiten: bis 31. Oktober 2017: täglich von 10-17 Uhr;
November und Dezember 2017: Samstag und Sonntag, 11-16 Uhr


11.08.2017

Spektakulärer Tauchgang des Fürsten Pückler in London jährt sich zum 190. Mal

Von den Reiseerlebnissen des „grünen“ Fürsten erzählt eine neue Dauerausstellung im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz geöffnet ab 08. September

„Die Neugierde führte mich heute nochmals zu den Arbeiten am Tunnel, wo ich in der Taucherglocke mit auf den Grund des Wassers hinabfuhr und wohl eine halbe Stunde dem Stopfen der Lehmsäcke, um den Bruch wieder mit festem Boden zu füllen, zusah. Einen ziemlich starken Schmerz in den Ohren abgerechnet, aus denen sogar bei manchen Menschen Blut fließt, ohne jedoch nachher der Gesundheit zu schaden, fand ich es, je tiefer wir sanken, desto behaglicher in dem metallenen Kasten, der oben dicke Glasfenster hat, neben welchen zwei Schläuche ausgehen, die frische Luft ein- und die verdorbene ausblassen. Dieses Behältnis hat keinen Boden, sondern nur ein schmales Brett, um die Beine darauf zu stellen, nebst zwei festen Bänken an den Seiten. Einige Grubenlichter geben die nötige Helle. Die Arbeiter hatten herrliche Wasserstiefel, welche 24 Stunden lang Nässe widerstehen, und es belustigte mich, die Adresse des Verfertigers derselben hier bei den Fischen, auf des Stromes tiefunterstem Grunde’ in mein Portefeuille zu schreiben.“ schreibt Hermann Fürst von Pückler-Muskau an seine in Bad Muskau gebliebene geschiedene Frau Fürstin Lucie vor fast genau 190 Jahren am 20. August 1827. Er ist auf erneuter Brautschaureise in England unterwegs und erstaunt, wie weit die Technik dort entwickelt ist. Fürst Pückler steht dem technischen Fortschritt aufgeschlossen gegenüber. Im England des 19. Jahrhunderts lernt er ein wahres Eldorado der technischen Neuerungen kennen.

Der erste Themse-Tunnel wird in den 1820er Jahren in London gebaut. Dabei kommt es zu Wassereinbrüchen, bei denen mehrere Arbeiter ertrinken. Um die Londoner von der Sicherheit des Baus zu überzeugen, wird der Bauingenieur Marc Isambard Brunel (1769-1840) von den Unternehmern beauftragt, im Tunnel ein Festessen auszurichten. Pückler hat die Arbeiten zur Beseitigung eines der Tunnelbrüche bei seinem Londoner Aufenthalt verfolgt und schreibt über dieses Abenteuer.

Dieses Erlebnis und noch so manch anderes Abenteuer können die Branitzer Besucher ab 8. September 2017 in der neuen Dauerausstellung „Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“ erleben. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am 7. September 2017 um 11 Uhr im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz statt. Sie sind gern dazu eingeladen.

Doch schon ab 17. August 2017 öffnen sich wieder die Türen des Besucherzentrums als ersten Anlaufpunkt für Informationen und Tickets. Neu gestaltet und mit einem erweiterten Sortiment präsentiert sich der Museumsshop. Wer dann schon die Cottbuser Sammlung der Werke von „Carl Blechen und Künstlerkollegen“ in den Galerieräumen der unteren Etage besuchen möchte, kann ganz nebenbei den Ausstellungsgestaltern und Handwerkern bei deren Arbeiten bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung über die Schultern schauen und sich darauf einstimmen lassen.

Öffnungszeiten: bis 31. Oktober 2017: täglich von 10-17 Uhr;
November und Dezember 2017: Samstag und Sonntag, 11-16 Uhr


20.07.2017

Königlicher Besuch beim Fürsten Pückler jährt sich am 25. Juli

‚Augusta‘ und ‚Hermann‘ erhalten freien Eintritt ins Schloss / Kinder erwartet eine bunte Mitmachaktion

Am 25. Juli 2017 jährt sich zum 153. Mal der Besuch der preußischen Königin und späteren deutschen Kaiserin Augusta (1811 – 1890) beim Fürsten Hermann von Pückler-Muskau (1785 – 1871) in dessen Schloss Branitz. Mit diesem Besuch ging für den Fürsten ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die königliche Visite stellte einen Höhepunkt in der Beziehung Pücklers zu der Monarchin dar – eines der Schwerpunktthemen in der Ausstellung „Augusta. Die Königin zu Gast in Branitz“, welche die Stiftung Fürst-Pückler-Museum noch bis zum 31. Oktober 2017 im Schloss Branitz präsentiert.

Die Reise der Königin dauerte nur einen Tag und begann früh um sieben Uhr mit der Abfahrt per Zug vom Bahnhof Neuendorf bei Potsdam (heute Babelsberg). Drei Stunden später erreichten Augusta und ihr Gefolge Guben; von dort ging es per Kutsche weiter nach Branitz, das die höfische Gesellschaft gegen Mittag erreichte. Nach einer kurzen Erholungspause erwartete der Hausherr seine Gäste im Empfangszimmer und gemeinsam begab man sich ins festlich geschmückte Speisezimmer. Der Fürst hatte größte Sorgfalt auf die Auswahl und Zubereitung der Speisen gelegt, wusste er doch, dass die Königin – genauso wie er selbst – größten Wert auf Tafelkultur, Tafelkunst und Tafelgenuss legte. Die Menüfolge des denkwürdigen Diners an jenem 25. Juli 1864 ist überliefert: Nach zwei verschiedenen Suppen wurde zunächst ein spektakulärer Fischgang (“Karpfen `la Chambord“) serviert, der von Trüffeln, Champignons, Krebsen und anderen Köstlichkeiten begleitet wurde. Es folgten eine Gänseleberpastete mit Römischem Punsch, ein eigener Gang mit verschiedenen Gemüsen und schließlich als Höhepunkt die Desserts, bestehend aus kunstvoll angerichteten Gelees, Eis, frischen Früchten und anderen Köstlichkeiten. Den Abschluss des Diners bildete vermutlich ein feiner Mokka, der im Tafelbuch allerdings nicht eigens verzeichnet ist.

Zur großen Enttäuschung des Fürsten reiste der königliche Besuch noch am selben Tag wieder zurück nach Potsdam, so dass das eigens für die Königin bereits 1857 ausgestatte Schlafkabinett ungenutzt blieb. Wie sehr Augusta trotz des kurzen Aufenthalts die Tagesreise nach Branitz und besonders auch die Gastfreundschaft und das Diner genossen hat, geht aus einem Brief hervor, den die Königin einen Tag nach dem Branitz-Besuch an ihren Gatten, König Wilhelm, schrieb. Darin heißt es: „Wir hatten das beste Diner dessen ich mich seit langem erinnern kann beim Fürsten gleich nach der Ankunft.“

Die Branitzer Ausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches. Zu besichtigen sind ferner die eigens für Augustas Aufenthalt zwischen 1856 und 1862 neu ausgestatteten drei Salons sowie die festliche Desserttafel im Speisesaal. Für dieses Erlebnis gibt es am 25. Juli 2017 ein ganz besonderes Angebot: Alle Besucherinnen und Besucher, die Augusta bzw. Hermann heißen, erhalten an diesem Tag freien Eintritt in das Schloss. Kinder haben am selben Tag die Möglichkeit, wenn sie als Prinz oder Prinzessin verkleidet erscheinen, kostenfrei auf den Spuren der Königin Augusta durch das fürstliche Schloss Branitz zu wandeln und eigene Windfächer oder historische Spielzeuge zu basteln.

Parallel zur Ausstellung in Branitz zeigt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss und Park Babelsberg in Potsdam noch bis zum 15. Oktober 2017 die Ausstellung „Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürst und die Kaiserin“. Dort kann man den Tafelfreuden des Fürsten Pückler nachspüren, denen im Tanzsaal des Schlosses ein eigener Themenbereich gewidmet ist. Höhepunkt ist die in der Mitte des prächtigen Saals aufgestellte festlich gedeckte Tafel, die die höfische Kultur der Kulinarik in der Zeit des Fürsten Pückler anschaulich dokumentiert.


12.07.2017

Führung mit Christian Friedrich durch die Sonderausstellung „AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz“

am 19. Juli 2017, 15.00 Uhr, im Schloss Branitz

Mehrfach weilten Könige, Prinzen und Prinzessinnen in Branitz, aber nur ein einziges Mal war eine Königin zu Gast bei Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Am 25. Juli 1864 kam Augusta von Preußen für einige Stunden in die „Oase“ bei Cottbus.

Die Führung durch die Branitzer Sonderausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches 1864. Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Persönlichkeit Augustas.

Kosten: 3,- EUR Führung zzgl. Eintritt

05.07.2017

Veranstaltungshinweis - Peter Joseph Lenné und die Kulturlandschaft des Hirschberger Tales

Vortrag von Klaus-Henning von Krosigk am Mittwoch, 12. Juli 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstand im Hirschberger Tal, am Fuße des Riesengebirges, eine aus den Parkanlagen mehrerer Herrenhäuser und Schlösser bestehende zusammenhängende Gartenlandschaft, die auch als „Schlesisches Elysium“ bezeichnet wurde. Das Hirschberger Tal repräsentiert noch immer in beindruckender Weise den Beginn der landschaftlichen Gartenkunst in der Zeit der Aufklärung wie z. B. in Stonsdorf/Staniszów oder Ruhberg/Kowary. Schlösser und ihre Gärten wie Buchwald/Bukowiec oder Fischbach/Karpniki sind beste Beispiele für die Zeit des Frühklassizismus, gefolgt von der Epoche des Klassischen Landschaftsgartens, die an den wichtigen Beispielen Lomnitz/Łomnica, Erdmannsdorf/Mysłakowice oder Schildau/Wojanów erläutert werden wird. Die beiden letzteren Anlagen schuf Peter Joseph Lenné.

Dr. Klaus-Henning von Krosigk, ehemaliger Gartenbaudirektor im Landesdenkmalamt Berlin, gilt als Begründer der Gartendenkmalpflege in Deutschland. Zahlreiche Veröffentlichungen und Aufsätze zur Geschichte der Gartenkunst und Denkmalpflege.

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung ’Meisterhaft wie selten einer…’. Die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern.
noch bis zum 16. Juli 2017 │Marstall Schloss Branitz │11-17 Uhr
In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa

Eintritt: 3,- EUR


27.06.2017

Aus der Sammlung: Carl Blechen und Künstlerkollegen

Kuratorenführung

Veranstaltung im Begleitprogramm zur Kabinettausstellung
Aus der Sammlung: Carl Blechen und Künstlerkollegen
Am 05.07.2017, 15.00 Uhr, Schloss Branitz

Im Mittelpunkt der Führung mit der Kuratorin Beate Gohrenz stehen die vier neu erworbenen Gemälde Carl Blechens.
Welche Geschichten verbinden sich mit den Bildern und welche Forschungsfragen ergeben sich zukünftig? Nur eine Sammlung, die wächst, lebt. Es gehört sowohl für KuratorInnen, wie auch für das Publikum zu den schönen Augenblicken, wenn neu in die Sammlung gekommene Werke der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Eintritt: Schlosseintritt zzgl. 3,- Führungsgebühr

23.06.2017

Kuratorenführung zu Carl Blechen und Künstlerkollegen im Schloss Branitz wird verschoben

Entgegen der am 21. Juni 2017 an Sie gegebenen Information zur am 28. Juni 2017 im Branitzer Schloss geplanten Kuratorenführung zum Thema „Carl Blechen und Künstlerkollegen“ müssen wir diese Veranstaltung leider verschieben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

14.06.2017

Die Königin kommt – der Fürst als Gastgeber

Vortrag von Marina Heilmeyer
am Mittwoch, 21. Juni 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Im Mittelpunkt des Vortrages von Marina Heilmeyer steht der von Pückler so sehr ersehnte Besuch der Königin in Branitz im Juli 1864 und das grandiose Gastmahl, das der Fürst für Augusta servieren ließ. In allen folgenden Dankesbriefen wird dieses ‚Diner’ an erster Stelle genannt. Dies zeigt, welch große Rolle die Tafelkultur in der Beziehung des Fürsten und der Königin spielte, aber auch, welche Bedeutung der ‚Tafelkunst’ im 19. Jahrhundert generell beigemessen wurde und wie wichtig es dem Fürsten Pückler war, als guter, ja als exzellenter Gastgeber zu gelten. Natürlich werden im Vortrag auch die zeittypischen kunstvollen Desserts vorgestellt und neue Geschichten vom Pückler-Eis dürfen dabei auch nicht fehlen.

Marina Heilmeyer ist als Kunsthistorikerin seit langem im Botanischen Museum Berlin-Dahlem tätig und hat sich hier auf die Geschichte von Pflanzen und Gärten in Kunst und Kultur spezialisiert. Ausstellungen und Publikationen u. a. zur Geschichte der Zitrusfrüchte, zu Brandenburgs Kloster-, Schloss- und Küchengärten oder die Herausgabe der Potsdamer Pomologischen Geschichten führten rasch zur Beschäftigung mit der Verwendung von Früchten in den Hofküchen – und damit nicht zuletzt auch zur Geschichte der Tafelkultur und zur Erforschung der Tafelbücher des Fürsten Pückler in Branitz.

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung Augusta von Preußen. Die Königin zu Gast in Branitz.

Eintritt: 3,- EUR

08.06.2017

Führung der Kuratorin Dr. Simone Neuhäuser durch die Sonderausstellung „AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz“

am 14. Juni 2017, 15.00 Uhr, im Schloss Branitz

Mehrfach weilten Könige, Prinzen und Prinzessinnen in Branitz, aber nur ein einziges Mal war eine Königin zu Gast bei Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Am 25. Juli 1864 kam Augusta von Preußen für einige Stunden in die „Oase“ bei Cottbus.

Die Führung durch die Branitzer Sonderausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches 1864. Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Persönlichkeit Augustas.

Eintritt: 3,- EUR zzgl. Schlosseintritt.

08.06.2017

Erfolgreicher Europäischer Parkverbund Lausitz erwe itert sich Strategiepapier wird am 13.06.2017 in Bad Muskau vo rgestellt

Sehr geehrte Damen und Herren,

der am 16. November 2010 für die Pückler‘schen Parkanlagen in Bad Muskau und Branitz sowie den Brühl‘schen Schlosspark in Brody/Pförten und den Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) gegründete Europäische Parkverbund Lausitz hat sich in den letzten Jahren mit gemeinsamen Projekten für die regionale Entwicklung und die Bewahrung des gemeinsamen historischen Erbes verdient gemacht. Zu den großen Ausstellungsprojekten zählt u. a. die Auseinandersetzung mit der Geschichte einer Feindschaft zwischen Friedrich dem Großen und Graf Brühl sowie dem Adel in der Niederlausitz mit den Standesherrschaften. Entstanden sind nicht nur wertvolle Publikationen, sondern auch bleibende Dauerausstellungen, die z. B. heute noch in Forst (Lausitz) und Brody zu sehen sind.

2013 wurde der Parkverbund als modellhaftes deutsch-polnisches Kooperationsprojekt durch das Bundesbauministerium und das polnische Ministerium für Regionalentwicklung gewürdigt. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit galt den Regierungsvertretern als beispielgebend und nachahmenswert.

In den letzten Monaten haben sich die Vertreter der Parks sowie der Kommunen aus Cottbus, Forst (Lausitz), Bad Muskau, Łęknica und Brody über eine strategische Weiterentwic klung abgestimmt. Mit Unterstützung eines Förderprojektes der Euroregion Spree-Neiße-Bober sind die bisherigen Stärken und auch Potenziale analysiert worden. Alle Partner sind zur Übereinkunft gekommen, dass der Europäische Parkverbund Lausitz sich zur weiteren Stärkung schrittweise erweitern soll. Dazu sind die potenziellen Parkanlagen benannt und diese werden besonders den historischen sächsischen, brandenburgischen und niederschlesischen Zusammenhang würdigen und damit die gemeinsame europäische Geschichte im heutigen deutsch-polnischen Grenzraum erlebbarer machen. Wir möchten Sie zu einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Strategiepapiers und der künftigen Partner des Europäischen Parkverbundes herzlich einladen

am Dienstag, den 13. Juni 2017 um 11 Uhr in Bad Muskau, Neues Schloss, Festsaal.

Rückmeldungen bitte an: projektleitung@muskauer-park.de

06.06.2017

Parkleiterführung mit Claudius Wecke

Sonntag, 11.06.2017, 14.00-18.00 Uhr, Park Branitz,
Treffpunkt: Parkschmiede

Lernen Sie den Fürst-Pückler-Park von vielen Seiten kennen. Parkleiter Claudius Wecke führt die Teilnehmer und berichtet in einem Spaziergang über die geschichtliche Entstehung, die tiefere Bedeutung und die aktuellen Entwicklungen im Gartenkunstwerk Branitz. Erkundet werden unter anderem auch die Lieblingsorte ihrer königlichen Hoheit Augusta von Preußen.

Anmeldung erforderlich unter 0355-75150, die Teilnahme ist begrenzt auf 30 Personen, die Unkosten betragen 15 Euro pro Person.
Veranstaltung zur Gartenland-Initiative „Lust am Garten“
Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz


02.06.2017

Schenkung für die Sammlung Carl Blechen im Fürst-Pückler-Museum der Stadt Cottbus

Durch eine Schenkung kamen vier Werke von Carl Blechen neu in die bisher 80 Werke umfassende Sammlung. Bevor die Werke einer Restaurierung unterzogen werden, sind sie vom 03. Juni bis 18. Juni 2017 vorab in der Carl Blechen Ausstellung in den Barockräumen des Schlosses Branitz zu sehen.

Das Gemälde „Klosterruine“ stellt den für die Sammlung bedeutsamsten Zugang der Schenkung dar. Es zeigt ein von Wasser umspültes und von Sträuchern und Bäumen bewachsenes Kirchenportal mit einer Marienstatue am linken Bildrand. Mit dem Bild „Waldlichtung mit Jägern“ kann künftig eines der prägnanten Schaffensprinzipien Carl Blechens unmittelbar erlebbar dargestellt werden. Bereits seit 1935 befindet sich ein Gemälde gleichen Titels in der Sammlung Carl Blechen. Der Maler nahm Motive wiederholt auf und variierte sie im Laufe seines Schaffens. Diese Arbeitsweise ist aktuell Gegenstand der kunsthistorischen Forschung zum Wirken des Künstlers. „Die Klosteranlage von Assisi“ ist ebenfalls eine Wiederholung einer bereits vorher genutzten Bildfindung und geht auf Skizzen zurück, die während Blechens Italienreise 1828/1829 entstanden. Ein außergewöhnliches Motiv im Werk Carl Blechens zeigt die Arbeit „Bauernhaus unter Bäumen“, die einer kleinen Gruppe von Ölstudien aus den letzten Schaffensjahren Blechens zuzurechnen ist. In ihnen stellt der Künstler Eindrücke der märkischen Landschaft in ungewöhnlicher Weise dar.


24.05.2017

Trauer um Hermann Graf von Pückler (18.09.1939 – 18.05.2017) - Kondolenzbuch liegt am Sonntag im Schloss Branitz aus

Am Sonntag, dem 28. Mai 2017, können sich in der Zeit von 17 bis 20 Uhr Besucher in das im Branitzer Schloss ausliegende Kondolenzbuch der Familie von Pückler eintragen.

19.05.2017

Branitzer Pücklerstiftung trauert um Hermann Graf von Pückler

Mit großer Betroffenheit und Trauer erhielten wir die Nachricht, dass Sylvius Hermann Graf von Pückler nach langer Krankheit gestorben ist.

Graf Pückler hat sich ebenso große wie bleibende Verdienste um das Branitzer Pücklererbe erworben. Sein Blick auf Park und Schloss Branitz war von der tiefen Überzeugung getragen, dass sein bedeutender Vorfahr, Hermann Fürst von Pückler- Muskau, in Branitz ein Garten- und Landschaftskunstwerk von europäischer Bedeutung geschaffen hat, das für die Menschheit erhalten und gepflegt werden muss. Diese Überzeugung bestimmte sein Handeln, seitdem Graf Pückler nach 1990 nach Branitz zurückgekehrt und hier seinen zweiten Wohnsitz neben München genommen hatte. Rastlos kümmerte sich Graf Pückler um die Rückführung von nach Branitz gehörendem beweglichem Kulturgut, das infolge des Zweiten Weltkrieges und der anschließenden entschädigungslosen Enteignung der Familie Pückler aus Branitz verbracht worden war. Als ein Beispiel sei die Rückführung der historischen Pückler-Callenberg-Bibliothek genannt, die heute wieder ein Herzstück der Sammlungen des Branitzer Schlosses darstellt. In zahlreichen Gremien, wie dem Stiftungsrat der Stiftung Fürst-Pückler- Museum Park und Schloss Branitz, dem Branitz-Kuratorium, dem er vorstand, oder dem Internationalen Beirat für den Muskauer Park Mużakowski und den Branitzer Park setzte sich Graf Pückler für die Pflege, Ausstrahlung und überregionale Verbreitung des Pücklererbes ein. Genauso auch nahm er mit seiner Familie regelmäßig an den freiwilligen Arbeitseinsätzen zur Pflege des Branitzer Parks teil. Er empfand es als ungemein befriedigend, auf diese Art und Weise in seiner alten und zugleich neuen Heimat wirken zu können.

Stiftungsdirektor Gert Streidt gibt seiner Trauer und der der Branitz-Mitarbeiter Ausdruck: „Graf Pückler wird fehlen. Sein fröhliches und zupackendes Wesen, sein Vermögen, andere an seiner Begeisterung für das Branitzer Pücklererbe teilhaben zu lassen und sein unermüdliches Engagement für die Erhaltung und Pflege von Park und Schloss Branitz haben die Entwicklung dieses Erbes maßgeblich vorangebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz werden Hermann Graf von Pückler in ehrender Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Frau Elke Gräfin von Pückler und seiner Familie.“


18.05.2017

Internationaler Museumstag unter dem Motto: „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“

Schlossführung und Ausstellungsgespräch
am Sonntag, dem 21. Mai 2017 im Schloss Branitz

Zum Internationalen Museumstag lädt das Branitzer Schloss zu zwei verschiedenen Veranstaltungen ein.

Um 11.00 Uhr geht es auf Spurensuche: Original, Rekonstruktion und die Verantwortung für das Kulturerbe mit einer Schlossführung mit der Kustodin Dr. Simone Neuhäuser. Schloss Branitz wird seit 1946 museal genutzt. Seit den 1980er Jahren werden Schlossräume restauriert und die Ausstattung der Fürst-Pückler-Zeit rekonstruiert. Andere Räume dienen bis heute zur Präsentation von Wechselausstellungen. In der Führung wird das künftige Nutzungskonzept des Schlosses vorgestellt – ebenso wie laufende Restaurierungsmaßnahmen zum Erhalt des Baudenkmals.

Um 15.00 Uhr geht es in einem Ausstellungsgespräch mit Beate Gohrenz um Geschichten hinter den Bildern. Carl Blechen und Künstlerkollegen Die spannenden Geschichten hinter den Bildern von Carl Blechen und seinen Künstlerkollegen in der Cottbuser Sammlung stehen im Mittelpunkt des Ausstellungsgesprächs. Die Gemälde und Zeichnung haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Schicksale erlebt. Verschiedene Besitzer, unterschiedliche Ausstellungen, Museumsankäufe, aber auch Beschädigungen und Verluste während der Auslagerung im Zweiten Weltkrieg erfahren. Aktuell beschäftigt sich die Stiftung mit der Provenienzforschung. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst die Werke, d ie während der Zeit des Nationalsozialismus erworben wurden. Somit erfüllt die Stiftung, gemeinsam mit den anderen Museen, Schritt für Schritt die verpflichtenden Prinzipien und Grundsätze der Washingtoner Erklärung vom 3. Dezember 1998 und der „Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz“ vom Dezember 1999. Danach sind die öffentlichen Sammlungen – Museen, Bibliotheken und Archive – aufgefordert, ihre Bestände nach NS- Raubkunst zu durchsuchen und während der NS-Zeit unrechtmäßig entzogene Kunst- und Kulturgüter an die Erben der Vorbesitzer zurückzugeben. Wie diese Forschung aussehen kann, zu welchen Resultaten sie führt und wie die Beschäftigung mit den Sammlungen notwendig auch die Geschichte der Institution erhellt, lässt sich am Beispiel der Cottbuser Sammlung zeigen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei.


16.05.2017

Am Branitzer Schloss zieht der Sommer ein

Die Gärtner des fürstlichen Branitzer Parks pflanzen den Sommer herbei:
Ab Mittwoch, dem 17.05.2017 kommen ca. 4.700 Sommerblumen rund um das Schloss Branitz in die vorbereiteten Beete.
Unterstützt bei der Pflanzung von z. B. Salvien, Pelargonien, Petunien, Sommerastern und Löwenmaul werden die Gärtner durch die Mitarbeiter der Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand gGmbH, durch Mitglieder des Fördervereins „Fürst Pückler in Branitz e. V.“ und durch ehrenamtlich Tätige.
Ein Teil der Pflanzen, u. a. Löwenmaul und Salvien in verschiedenen Farben, wurden von der Lebenshilfe gGmbH in den historischen Gewächshäusern der Branitzer Schlossgärtnerei herangezogen.

11.05.2017

Im Garten der Romantik

Lesung und Diskussion mit Hans von Trotha
am Mittwoch, dem 17. Mai 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Renaissancegärten, Barockgärten, englische Parks – alles gut, schön und vernünftig. Einen Romantischen Garten aber hat es nie gegeben, obwohl sich kaum jemand so obsessiv mit Natur beschäftigte wie die Romantiker. Diese Leute nämlich hatten Größeres vor. Statt Gärten entdeckten sie die Alpen, suchten in der Natur das Unendliche und entdeckten die gewaltigste Natur am Ende, oh Wunder, in sich selbst: Für Jean Paul war sie sein »inneres Afrika« – einen Garten im engeren Sinne brauchte die Romantik gar nicht. Und so schreibt Hans von Trotha, der fast alle Gärten Europas kennt, bereist und gedeutet hat, in diesem Buch um eine herrliche Leerstelle herum. Auch Branitz ist darin recht prominent vertreten – an diesem Abend zudem durch Stiftungsdirektor Gert Streidt und Parkleiter Claudius Wecke. Mit beiden will Hans von Trotha sich im Rahmen der Lesung trefflich „streiten“.

Hans von Trotha studierte Literatur, Philosophie und Geschichte, promovierte über „Angenehme Empfindungen“ in der Aufklärung. Er leitete zehn Jahre lang den Berliner Nicolai Verlag und gilt als einer der versiertesten Kenner der europäischen Gartengeschichte. Im Vergangenen Jahr war er Co-Kurator der großen internationalen Ausstellung „Gärten der Welt“ am Museum Rietberg in Zürich. Er lebt als Kurator, Publizist und Berater von Kulturinstitutionen in Berlin. Auf Deutschlandfunk Kultur deutet er regelmäßig die Welt.

Eintritt: 3,- EUR

12.04.2017

„In Mr. Wight habe ich meinen Meister gefunden“ – Fürst Pückler an der irischen Bantry Bay

Vortragsabend mit Prof. Dr. Adrian von Buttlar
am Mittwoch, dem 19. April 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz

Fürst Pücklers Abstecher von England nach Irland im Sommer 1828 ist bislang kaum erforscht. Der Vortrag folgt Pückler auf seiner picturesque tour zu den touristisch bereits erschlossenen „Lakes of Killarney“ und seinem abenteuerlichen Ausflug auf einem Pony über die wilden Caha Mountains nach Glengarriff an der Bantry Bay. Hier entdeckt Pückler eine seiner Blaupausen für Muskau, Babelsberg und Branitz – den heute völlig verwilderten und vergessenen Landschaftspark des Colonel Simon White, der erstmals aus den fotografisch dokumentierten Relikten und archivalischen Bild- und Text-Quellen erschlossen wird. Mit seiner Beschreibung aus den „Briefen eines Verstorbenen“ (1830, englisch 1832) wurde Pückler nebenbei auch zum „Vater“ des noch heute blühenden Glengarriff-Tourismus.

Prof. Dr. Adrian von Buttlar lehrte und forschte mit den Schwerpunkten Architekturgeschichte der Neuzeit und Moderne, Denkmalpflege und Denkmalpolitik sowie Geschichte der Gartenkunst in München, Trier, Augsburg, Kiel und nicht zuletzt bis 2013 an der TU Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Gartenkunstgeschichte, darunter das Standardwerk „Der Landschaftsgarten“. Adrian von Buttlar gilt als einer der führenden Experten zur Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts.

Eintritt: 3,- EUR


03.04.2017

Gartendirektoren aus ganz Deutschland erstmals in Branitz

Vom 5. bis 7. April 2017 treffen sich die amtierenden und viele ehemalige Garten- und Parkdirektoren der großen staatlichen Parkverwaltungen auf Einladung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum erstmals auf Schloss Branitz. Die Fachgruppe Gärten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen, wie der Zusammenschluss genannt wird, diskutiert dabei aktuelle Fragestellungen der Gartendenkmalpflege wie den Personal- und Forschungsbedarf für historische Gärten oder den Einfluss des Klimawandels auf das gartenkünstlerische Erbe. In einer abschließenden Exkursion durch den Branitzer Park erläutert Parkleiter Claudius Wecke den Fachleuten die Entstehungsgeschichte und führt zu Restaurierungsschwerpunkten der letzten Jahre, wie per Gondel zur Seepyramide.

Der Branitzer Park putzt sich gerade für die neue Saison heraus. Von den Entwicklungen der letzten Jahre wollen sich nun viele Garten- und Parkdirektoren aus ganz Deutschland ein umfassendes Bild machen.


28.03.2017

Saisonauftakt in Branitz mit einer Sonderführung der „Fürstin Lucie“ am Sonntag, dem 2. April 2017, 11.00 Uhr, in den Salons des Schlosses Branitz

Pünktlich zum Saisonbeginn in Branitz zeigt sich das Schlossumfeld von seiner blumigen Seite. Tausende farbenfrohe Stiefmütterchen schmücken derzeit den Pleasureground und den Schmiedegarten.

Mit dem 1. April öffnet das Schloss wieder täglich von 10 bis 18 Uhr für die Besucher.

Am 2. April lädt Anne Schierack alias „Fürstin Lucie“ mit einer Kostümführung in die Wohnwelten des 19. Jahrhunderts im Schloss Branitz, in die für Königin Augusta von Preußen stilvoll vorbereiteten Salons.

Ab dem 8. April wird auch im Marstall die neue Sonderausstellung „Meisterhaft wie selten einer …“ Die Gärten Peter Joseph Lennès zwischen Schlesien und Pommern präsentiert, die Vorbereitungen dafür sind in vollem Gange.

Preis Salonführung: 12 Euro pro Person, Dauer ca. 1 Stunde
Um Anmeldung zur Führung wird gebeten unter 0355-75150 (Schlosskasse).