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Pressemitteilungen

April 2018

Elegia Rhapsody Konzertfilm und Gespräch mit dem Filmemacher Donald Saischowa am 18.04.2018, 18.30 Uhr, im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz

Der Cottbuser Filmemacher Donald Saischowa präsentiert seinen Konzertfilm    Elegia Rhapsody als Aufzeichnung vom Gastspiel des Filmkonzerts „Elegia industrial 3D“ auf dem internationalen Theater-Festival „Unithea“ 2017 in Polen.
Darin spielt der Drummer Stefan Friedrich live zu Saischowas 3D Dokumentarfilm, welcher auf den Malediven und im Lausitzer Kohlerevier gedreht wurde. Es ist ein eindringliches künstlerisches Plädoyer für die Einhaltung internationaler Klimaziele. So wird in diesem Stück musikalisch und visuell ein würdevoller Abschied vom Tagebau Cottbus Nord vollzogen. Ein Schlussstrich, denn das ambitionierte Projekt ist vor dem Hintergrund des Weltklimagipfels Paris 2015 entstanden.

Nach der Vorführung lädt Donald Saischowa zum Gespräch mit hochkarätigen Fachleuten, um über die Chancen und Risiken der Bergbaufolgelandschaft „Cottbuser Ostsee“ zu sprechen.
Mit dabei sind Prof. Heinz Nagler (b-tu Cottbus-Senftenberg), Ingolf Arnold (LEAG), Gabi Grube (Stadtmarketing Cottbus) und Gert Streidt (SFPM).

Eintritt: 3,- EURO

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur AusstellungBergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel.
Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Mai 2018 täglich von 10-18 Uhr im Branitzer Schloss zu sehen.

Ministerin Münch begrüßt Förderung des Bundes in Höhe von 950.000 Euro für Rheinsberg, Cottbus, Beeskow, Raddusch, Neuzelle, Branitz und Chorin / Land, Kommunen und Dritte stellen 1 Million Euro bereit

Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch begrüßt die Entscheidung des Bundes, bedeutende Kultureinrichtungen im Land Brandenburg in diesem Jahr mit insgesamt 950.000 Euro für Investitionen zu fördern. „Die ausgewählten Einrichtungen in Rheinsberg, Cottbus, Beeskow, Raddusch, Neuzelle, Branitz und Chorin sind Leuchttürme Brandenburgs mit Strahlkraft weit über die Region hinaus. Sie repräsentieren in besonderer Weise den kulturellen Reichtum und das herausragende kulturelle Erbe unseres Landes. Sie regen zu eindrucksvollen Begegnungen mit Geschichte und Kultur an und locken jedes Jahr zahlreiche Gäste und Touristen nach Brandenburg“, so Münch. „Ich freue mich, dass wir als Land gemeinsam mit den Kommunen und Dritten das Förderprogramm mit rund 1 Million Euro kofinanzieren können.“

Aus dem Förderprogramm ‘Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland‘ fließen in diesem Jahr Mittel für acht Vorhaben in Brandenburg, darunter vier neue Projekte:

  • Die Slawenburg Raddusch kann mit den Mitteln aus dem Förderprogramm dringend benötigte Spezialvitrinen für seine Dauerausstellung anfertigen lassen.
  • Das Kunstarchiv Beeskow kann Ziehgitteranlagen zur Aufbewahrung und zum Erhalt der insgesamt knapp 25.000 Kunstwerke am neuen Standort erwerben.
  • Die Musikkultur Rheinsberg gGmbH kann pünktlich zur Eröffnung der diesjährigen Kammeroper-Saison LED-Wände zur visuellen Verstärkung und eine Anlage mit drahtlosen Mikrophonen zur tontechnischen Verstärkung der Sängerinnen und Sänger beschaffen.
  • Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt kann unter anderem die Hinterbühnenzüge des historischen Staatstheaters in Cottbus erneuern.

Vier weitere Projekte aus dem Jahr 2017 werden in diesem Jahr fortgeführt, so die Neuausrichtung und Modernisierung der Dauerausstellungen im Kloster Neuzelle, im Fürst Pückler-Museum Branitz und im Kloster Chorin sowie die Ertüchtigung der Rathaushalle in Frankfurt (Oder) für museumspädagogische Angebote des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst.

Die Fördervorschläge kamen aus dem Kulturministerium. Das Bundesprogramm wird vom Land Brandenburg, den Einrichtungen, den Kommunen sowie Dritten mindestens zur Hälfte kofinanziert. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 2 Millionen Euro für die Vorhaben im Land Brandenburg bereit. Der Bund stellt in diesem Jahr insgesamt rund 4 Millionen Euro für bedeutende Kulturvorhaben in den fünf ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung.

März 2018

Zeugenaufruf zum Brandanschlag auf die Seepyramide im Branitzer Park – Wer kann helfen?

Am 2. März 2018 brannte gegen 19:00 Uhr das Wahrzeichen des Branitzer Parks – die Seepyramide, Fürst Pücklers Grab.
Wer war Zeuge dieses Vorfalles? Wer hat sich im oder am Park, in naher Umgebung in Branitz oder der Branitzer Siedlung aufgehalten oder war auf anliegenden Straßen und Wegen unterwegs? Wer hat Erinnerungen an das Ereignis und/ oder Aufnahmen, die zur Aufklärung des Herganges beitragen können?
Bitte melden Sie sich! Es sind 2.500 EURO Belohnung ausgesetzt.
Mit Ihren sachdienlichen Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Cottbus/ Spree-Neiße, entweder telefonisch über die Rufnummer 0355 - 4937 1227 oder im Internet über die Seite www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben.

Das Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz begrüßt die Besucher 2018 mit vielen attraktiven Angeboten

Die im Jahr 2017 neu gestaltete Dauerausstellung im Besucherzentrum, Pücklers Sehnsucht nach Konstantinopel und die Faszination des Berliner Kunstsammlerpaares Kindel für Pyramiden, verbunden mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm – das sind die Schwerpunkte des Branitz-Jahres 2018, das Gert Streidt, Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM), gemeinsam mit Stiftungs-Kustodin Dr. Simone Neuhäuser, Jörg Ackermann, Geschäftsführer der pool production GmbH, und Dr. Uwe Weise, Pfarrer der Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai in Cottbus, heute vorstellte.

Sonderausstellungen

29.03.2018 – 30.09.2018
Faszination Pyramiden. Branitz und die Sammlung Kindel
Sonderausstellung im Marstall Branitz
Eröffnung: 28. März 2018, 15.00 Uhr
Beitrag zum European Year of Cultural Heritage
Projekt im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2018

Den Branitzer Veranstaltungsreigen 2018 eröffnet die Ausstellung im Marstall. Sie widmet sich der Faszination der ägyptischen Pyramiden, die seit der Antike bis heute anhält. Auch Fürst Pückler nahm mit seinen Pyramiden, dem Tumulus (1856) und der Landpyramide (1862), im Branitzer Park die Originale von Gizeh und Meroe zum Vorbild. Pyramiden in europäischen Landschaftsgärten gab es jedoch schon viel früher. In welch lange Tradition sich der Fürst reihte, zeigt die Branitzer Ausstellung.

Auch von einer „privaten“ Faszination für die Pyramiden erzählt die Kunstsammlung des Berliner Ehepaars Kindel, die als großzügige Schenkung die Bestände des Pückler-Museums seit letztem Jahr bereichert und die nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden kann. Kostbare Graphiken, Frühdrucke, Gemälde und Skulpturen zeugen von einer über Jahrzehnte währenden Leidenschaft für die ägyptischen Pyramiden als Motiv in der bildenden Kunst seit der Renaissance. Die höchst vielfältige Sammlung enthält Werke des 16. bis 20. Jahrhunderts, darunter Arbeiten von Alexander Calder, Francis Frith,Keith Haring, A. R. Penck und David Roberts.
Kuratorinnen: Susann Harder (b-tu Cottbus-Senftenberg), Beate Gohrenz (SFPM)

27.05.2018 – 25.11.2018
Sehnsucht nach Konstantinopel. Europa sucht den Orient
Sonderausstellung im Schloss Branitz
Eröffnung: 26. Mai 2018, 15.00 Uhr
Beitrag zum European Year of Cultural Heritage 
Projekt im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2018

Europas Kulturerbe entstand im Austausch, zum Beispiel mit dem Orient. Schloss Branitz gilt als architektonisches Kleinod, der Park als ein Höhepunkt europäischer Landschaftskunst des 19. Jahrhundert. Sein Schöpfer, Fürst Hermann von Pückler-Muskau, war passionierter Reisender, erfolgreicher Schriftsteller und vor allem auch Mittler zwischen den Kulturen. Die ideellen und kulturellen Einflüsse des Orients in der Gestaltung von Schloss und Park Branitz sind in der Öffentlichkeit jedoch noch weitgehend unbekannt.

Kamele, Teppiche, Sklaven - seit Jahrhunderten prägen diese Klischees den westlichen Blick auf den Orient. Schon in der Antike standen die Europäer staunend vor den Altertümern der Pharaonen. Vorstellung und Faszination waren geprägt von Reisebeschreibungen, bildlichen Darstellungen mitreisender Künstler, Übersetzungen von orientalischen Geschichten wie Tausendundeine Nacht und exotische Architekturen an den Höfen Europas. Aber wer konnte, wie Fürst Pückler 1834 bis 1840, tatsächlich dorthin reisen? Was brachte man mit nach Hause und wie veränderte sich, auch in politischer Hinsicht, die Beziehung zwischen den Europäern und „den Türken“?

Ausgangspunkt der Branitzer Ausstellung ist die seit Ende 2017 laufende Restaurierung der Orientzimmer im Schloss, des Fürsten persönliche „Erinnerungsräume“, die er ganz individuell „türkisch“ gestalten ließ, um sein permanentes Fernweh nach dem Orient zu lindern.
Kuratorin: Die Berliner Kunsthistorikerin Silke Kreibich M.A. im Auftrag der SFPM

14.12.2018 – 10.02.2019
VON KINDERN UND BÄUMEN
Sonderausstellung im Schloss Branitz
Eine Kooperation mit Cottbuser Grundschulen, der CARL BLECHEN GESELLSCHAFT und der Kunstschule Potsdam e.V.
Pücklers Landschaftsparks und Blechens Landschaftsbilder inspirieren noch heute Groß und Klein. Die Ausstellung zeigt Werke aus verschiedenen Kunst- und Schulprojekten von Kindern und Jugendlichen aus Cottbus und Potsdam.

Besucherzentrums auf dem Branitzer Gutshof

Im September 2017 wurde für die Laufzeit von 2 Monaten bis zum Saisonende das neu gestaltete Besucherzentrum auf dem Branitzer Gutshof eröffnet. Nun lädt es ab 29. März bis 31. Oktober wieder zu einem Besuch ein. Schwerpunkt ist die Ausstellung MEISTER DER LANDSCHAFT. FÜRST PÜCKLER UND CARL BLECHEN, mit der die Besucher in Branitz begrüßt und auf den Besuch der pücklerschen Kulturlandschaft eingestimmt werden. Dazu gehört auch der zweite „Meister der Landschaft“, Carl Blechen, dessen Werke aus der Cottbuser Sammlung im zweiten Teil der Ausstellung präsentiert werden.

Veranstaltungen

Zu den Veranstaltungshöhepunkten zählt traditionell das von der Agentur pool production GmbH in Zusammenarbeit mit der Stiftung veranstaltete Gartenfestival Park & Schloss Branitz (26.-27.05.), das in diesem Jahr unter dem Motto „Pückler im Garten der Wunder“ steht.
Inspiriert durch den Gartenkünstler Fürst Pückler verwandelt das Gartenfestival die Historische Schlossgärtnerei am 26. und 27. Mai in ein Paradies. Pücklers Liebe zum Orient und seine Leidenschaft für die Gartenkunst lassen sich in Park & Schloss Branitz an vielen Orten erkennen. Sie zeugen vom offenen Weltbild eines Reisenden, der es vermag seinen Park als Spiegelbild außergewöhnlicher Kulturen zu gestalten und ein Paradies inmitten einer Wüste zu erschaffen. Gärtner und Züchter präsentieren mit handwerklichem und nachhaltigem Geschick Schätze der Pflanzenwelt. Denn wer etwas Besonderes für seinen Garten sucht, wird beim Gartenfestival fündig. Wer einen entspannten Tag mit Kultur und Fachwissen anreichern möchte, wird zufrieden sein. 

Am Festivalsonntag, dem 27. Mai, lädt der Cottbuser Parkläufer e.V. zum 4. Pyramidenlauf in den Branitzer Park ein.
Eine besondere Veranstaltung erwartet die Besucher am 10. Juni. An diesem Tag lädt die SFPM zum Branitzer Festsonntag in den Park des Fürsten Pückler ein, der ganz im Zeichen der zum Jahresbeginn erfolgten Neugründung der Stiftung steht und als „Willkommenstag“ für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu verstehen ist. Am Vormittag besteht ab 10 Uhr die Möglichkeit, an der in Restaurierung befindlichen Landpyramide einem erstmals stattfindenden Parkgottesdienst beizuwohnen, den die Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai Cottbus feiert. Der Gottesdienst wird von der Bläser-AG des Evangelischen Gymnasiums Cottbus mitgestaltet. Im Anschluss daran sind alle kleinen und großen Genießer der Region von 12 bis 17 Uhr beim „Europäischen Picknick in Pücklers Park“ aufgerufen, ihre eigenen Picknickutensilien mitzubringen und sich mit Verpflegungskörben, Decken, Hockern und Sonnenschirmen auf dem Gärtnereigelände an den historischen Gewächshäusern niederzulassen, um in lockerer Atmosphäre einen gemeinsamen Nachmittag im Herzen des Branitzer Parks zu verbringen. Zwischen Blumen- und Gemüsebeeten erleben die Gäste bei jazzig-beschwingter musikalischer Umrahmung ein kreatives Unterhaltungsprogramm und ein ausgewähltes gastronomisches Angebot. Anknüpfend an das diesjährige Leitthema der Stiftung „Sehnsucht nach dem Orient“ ist die Veranstaltung vor allem auf orientalische Genüsse ausgerichtet. Orientalischer Bauchtanz und Imbiss, ein orientalisch gewandeter Fürst Pückler mit seiner Lucie, gastronomische Spezialitäten wie Wein und Schokolade aus der Region oder das berühmte Fürst-Pückler-Eis erwartet die Besucherinnen und Besucher. Und wer sich trotz aller Gemütlichkeit auch körperlich betätigen möchte, kann sich im Bogenschießen versuchen.
Während der Veranstaltung gibt es allerhand Neues über die Pückler-Landesstiftung zu erfahren. Zudem sind an diesem Tag alle Ausstellungen kostenfrei zugänglich.
Die Veranstaltung „Europäisches Picknick in Pücklers Park“ ist Teil der bundesweiten Kampagne „Zu Tisch! Genießen in Schlössern und Gärten“, die der Verein Schlösser und Gärten in Deutschland e. V. im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 / Sharing Heritage (ECHY2018) ins Leben gerufen hat.

Weiterhin als fester Punkt zum Jahresprogramm der Stiftung gehört die Spielplanpräsentation des Staatstheaters Cottbus am 26. August. Und zum Jahresende lädt die SFPM wieder zur Branitzer Park Weihnacht (01./02.12.) auf dem Gutshof ein, veranstaltet von der Agentur Rica Neels.

Einen unverzichtbaren Beitrag zum Veranstaltungsgeschehen und zur Stiftungsarbeit leisten die drei Fördervereine Fürst Pückler in Branitz e.V., die Carl Blechen Gesellschaft (CBG) und der Branitzer Konzertverein e.V. „Fryderyk Chopin“. Der Verein Fürst Pückler in Branitz engagiert sich neben zahlreichen weiteren Aktivitäten wieder für einen sogenannten Verlorenen Ort. Die Carl Blechen Gesellschaft unterstützt die im Berliner Lukas-Verlag erscheinende Publikation „Vergewisserung. Zur Rezeptionsgeschichte der Werke Carl Blechens“ und der Branitzer Konzertverein bereichert mit 12 Konzerten das kulturell-musikalische Leben im Schloss.

Einladung zur Jahrespressekonferenz der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie ganz herzlich zur Jahrespressekonferenz am
Donnerstag, dem 22. März 2018, 11.00 Uhr,
in das Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz, Kutscherhaus
ein.
Die Besucher der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz erwartet auch 2018 ein umfangreiches Programm, das Direktor Gert Streidt auf der traditionellen Pressekonferenz zum Beginn der Saison vorstellen wird. Thematisch orientieren sich die Ausstellungen und Veranstaltungen der SFPM am Europäischen Kulturerbejahr 2018 und am Themenjahr Kulturland Brandenburg 2018, an denen sich die Stiftung mit dem Thema Orient und Europa beteiligt.
Mit der Sonderausstellung „Faszination Pyramiden. Branitz und die Sammlung Kindel“ beginnt Ende März die Ausstellungssaison im Marstall. Ende Mai schließt sich die große Sonderschau „Sehnsucht nach Konstantinopel. Europa sucht den Orient“ im Schloss an. Mit der partizipativen Ausstellung „Von Kindern und Bäumen“ werden ab Ende des Jahres in Kooperation mit Cottbuser Grundschulen und der Kunstschule Potsdam e.V. Werke verschiedener Kunst- und Schulprojekte in den Kabinetträumen präsentiert.
Zu den Branitzer Großveranstaltungen zählen 2018 erneut das traditionelle Gartenfestival Ende Mai, die Spielplanpräsentation des Cottbuser Staatstheaters Ende August und die Branitzer Park-Weihnacht am ersten Adventswochenende. Der Veranstaltungshöhepunkt wird in diesem Jahr ein Festsonntag mit Parkgottesdienst, Parkpicknick und Tag der offenen Tür sein, der am 10. Juni begangen wird.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen neben Dr. Uwe Weise, Pfarrer der Cottbuser Oberkirche St. Nikolai, und Jörg Ackermann, Geschäftsführer der Agentur poolproduction, Stiftungsdirektor Gert Streidt, Kustodin Dr. Simone Neuhäuser und Parkleiter Claudius Wecke zur Verfügung.
Wir würden uns freuen, mit Ihnen zu diesen und weiteren Themen unserer Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Von dritten Pyramiden, Toleranz und … Ansätze der Gestaltung und Deutung des Fürst-Pückler-Parks Branitz

Mittwoch, 21. März 2018, 18:30 Uhr
Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz, großer Veranstaltungssaal
Eintritt: 3,00 Euro

Dem achtsamen Parkbesucher werden die vielzähligen kleineren und größeren Denkmale, Zeichen und Symbole zwischen Parkschmiede, Schloss und Seepyramide nicht entgangen sein. Sie nehmen Bezug auf Kulturen, Religionen und Erinnerungen des Fürsten Pückler an seine außergewöhnlichen Reisen sowie besondere Lebenssituationen und Weggefährten. Was es mit goldenen achtzackigen Sternen, auffälligen Baumkonstellationen, funkelnden Pinienzapfen, dem Kreuz auf dem Heiligen Berg, dem Halbmond auf den Mondbergen, den Pyramiden oder der verspiegelten Kugel auf dem Kugelberg auf sich haben könnte, wird Gegenstand dieses Vortrags sein. „Tauchen Sie dabei in die mögliche Gedankenwelt des Fürsten Pückler ein, hören Sie bislang unveröffentlichte Erkenntnisse und lassen Sie sich zu eigenen Denkansätzen über den Park Branitz anregen“, sagt Parkleiter Claudius Wecke.

Abb.: Was Fürst Pücklers tiefere Gedanken hinter der Kugel auf dem Kugelberg und zahlreichen weiteren Symbolorten des Branitzer Gartenkunstwerks gewesen sein könnten, wird Gegenstand eines Vortrags sein.
Foto: Claudius Wecke, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, 2017.

Welle der Solidarität nach dem Brandanschlag auf die Seepyramide im Branitzer Park Auslobung einer Belohnung für Hinweise zur Aufklärung der Tat

Nach dem Brandanschlag auf die Branitzer Seepyramide am 2. März erreichten die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz zahlreiche Botschaften aus der Bevölkerung, in denen engagierte Bürger ihrer Empörung Ausdruck verliehen und Hilfe und Unterstützung anboten.
Stellvertretend dafür bedankten sich heute Stiftungsvorstand Gert Streidt und Parkleiter Claudius Wecke bei einer Einwohnerin aus Branitz und bei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Branitz für ihr Engagement. Frau Ina Grondke aus Branitz stoppte, als sie an der Seepyramide vorbeifuhr und den Brand bemerkte, sofort ihr Auto und alarmierte die Feuerwehr. Die Branitzer Feuerwehr war daraufhin schnell zur Stelle und half gemeinsam mit der Cottbuser Berufsfeuerwehr im Anschluss, den Schaden in Grenzen zu halten.
Stiftungsvorstand Gert Streidt überreichte Blumensträuße an Frau Grondke und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und erklärte: „Im Engagement von Frau Grondke und den Kameraden drückt sich beispielgebend die tiefe Verbundenheit der Einwohner mit dem Branitzer Park und dem Wahrzeichen der Stadt Cottbus, der Seepyramide, aus. Dafür danke ich sehr herzlich. Lassen Sie uns gemeinsam weiterhin daran arbeiten, dass Park und Schloss Branitz zum Wohle der Besucher und der gesamten Region immer stärker ausstrahlen. Nur wenn wir zusammenstehen, werden wir denen, die dem Pücklerschen Kulturerbe schaden wollen, standhalten.“
Ina Grondke, eine von Herzen und in familiärer Geschichte eng mit dem Park verbundene Branitzerin, möchte „alle Cottbuser, alle Besucher dafür sensibilisieren, unser besonderes Kulturgut, welches wir gratis nutzen und genießen können, mehr zu schützen und zu behüten, vor Vandalismus und Zerstörung zu bewahren und wenn nötig, schützend einzugreifen und zu helfen.“
An die Stiftung wurde eine breite Spendenbereitschaft zur Unterstützung der Arbeit an der Seepyramide herangetragen. Parkleiter Claudius Wecke sagte dazu: „Alle Spenden wären eine große Hilfe für die Pflege und Unterhaltung der Seepyramide. Diese Mittel würden die Arbeit des Pyramidengärtners, der in den nächsten Monaten seine Arbeit in der Branitzer Pyramidenebene beginnen wird, durch erforderliche Anschaffungen von Material und Technik für die Pflege stark unterstützen. Denn die Pyramide soll bald wieder ergrünen und in einem gebührend gepflegten Umfeld ein besonderer Höhepunkt für Cottbus sein.“
Spenden können unter dem Stichwort „Seepyramide“ auf das Spendenkonto der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM), DE53180500000190069716 bei der Sparkasse Spree-Neiße, eingezahlt werden. Die Stiftung bedankt sich bereits jetzt herzlich bei allen, die für die Erhaltung und Pflege der Seepyramide spenden möchten.
Höhepunkt der Solidarität ist die Auslobung einer Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen. Ein Cottbuser Ehepaar, welches anonym bleiben möchte, hat dafür 2.500 € zur Verfügung gestellt. Mit ihren sachdienlichen Hinweisen wenden Sie sich bitte telefonisch unter 0355- 4937 1227 an die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße oder nutzen Sie unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben auch das Internet.

Einladung zum Presse-und Fototermin
am Montag, dem 12.03.2018, um 14.30 Uhr im Besucherzentrum auf dem Gutshof Park und Schloss Branitz, Robinienweg 5, 03042 Cottbus

Stiftung bedankt sich bei Bürgern für ihr Engagement für die Seepyramide im Branitzer Park
Nach dem Brandanschlag auf die Branitzer Seepyramide am 2. März erreichten die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz zahlreiche Botschaften aus der Bevölkerung, in denen engagierte Bürger ihrer Empörung über den Brandanschlag Ausdruck gaben und Hilfe und Unterstützung anboten.
Stiftungsvorstand Gert Streidt und Parkleiter Claudius Wecke möchten sich bei dem Presse-und Fototermin stellvertretend bei einer Einwohnerin aus Branitz und bei einem Bürger aus Cottbus für ihr Engagement bedanken. Die Einwohnerin aus Branitz stoppte, als sie an der Pyramide vorbeifuhr und den Brand bemerkte, sofort ihr Auto und alarmierte die Feuerwehr. Der Bürger aus Cottbus lobte eine Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.

Brand beschädigte die Seepyramide im Branitzer Park

Ein Feuer hat am gestrigen Abend die Seepyramide im Branitzer Park beschädigt. Besucher waren auf den Brand aufmerksam geworden. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen. Das Feuer beschädigte insbesondere die aus „Wildem Wein“ und Gräsern bestehende Vegetation der Seepyramide. Da der Verdacht besteht, dass der Brand mutwillig gelegt wurde, erstattete die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) unverzüglich Strafanzeige gegen Unbekannt.

Um die Sicherheit zu erhöhen, hat die SFPM die Stadt Cottbus und das Land Brandenburg gebeten, den Branitzer Park ab sofort intensiver zu bestreifen. 

Stiftungsvorstand Gert Streidt erklärt dazu: „Wir sind fassungslos, dass ein Feuer das Wahrzeichen des Branitzer Parks und der Stadt Cottbus beschädigte. Sollte sich bestätigen, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde, wäre das eine schwere Schändung der Grabstätte des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau und seiner Frau Lucie sowie eines Kulturdenkmals von internationaler Bedeutung.“

Am heutigen Morgen fand bei Tageslicht eine erste Begutachtung der Schäden durch Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung, des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus statt. Dabei wurde das ganze Maß des Schadens deutlich. Die Vegetation auf der Stadt Cottbus zugewandten Pyramidenseite ist nahezu vollkommen abgebrannt. Auf den dem Tierpark und der Ägyptischen Treppe zugewandten Seiten sind große Flächen vom Brand betroffen. Die genaue Schadenshöhe lässt sich gegenwärtig noch nicht beziffern. Parkleiter Claudius Wecke erklärt dazu: „Die Pyramide trägt weithin sichtbare Trauer. Doch dürfen wir aus gärtnerischer Sicht die Hoffnung haben, dass die im Erdreich verbliebenen Wurzeln der Bepflanzung im Frühjahr wieder voll durchtreiben und die starke Beschädigung zumindest visuell vergessen machen.“

Die Seepyramide wurde ab 1856 aus dem Aushub des umliegenden künstlichen Sees modelliert und begrünt. 1871 fand Hermann Fürst von Pückler-Muskau, der Schöpfer der Muskauer und Branitzer Parkanlagen, darin seine letzte Ruhestätte. Seine geschiedene Frau Lucie wurde 1884 vom alten Branitzer Dorffriedhof im Vorpark in die Seepyramide umgebettet. Aus europäischen Fördermitteln von Interreg-IVa konnte die gartenhistorisch bedeutende Erdarchitektur zwischen 2013 und 2015 aufwändig restauriert werden.  

Januar 2018

Bekrönung der Branitzer Landpyramide wird restauriert

Gestern haben die Restaurierungsarbeiten an der Branitzer Landpyramide begonnen. Mittel des Bundes ermöglichen die dringend erforderlichen Maßnahmen an der wertvollen Erdarchitektur, denn Bodenerosion hatte die Bekrönung in den letzten Jahrzehnten stark unterspült und zu Verwerfungen an der steinernen Abdeckung geführt. In diesem Zuge wird auch das stark von Korrosion angegriffene historische Gitter mit der bedeutungsvollen Inschrift „Gräber sind die Bergspitzen einer fernen neuen Welt“ restauriert.

Hermann Fürst von Pückler-Muskau hatte die Landpyramide in den Jahren 1862 bis 1865 vollständig aus Erde errichten lassen. Vorbild dafür waren die Pyramiden im ägyptischen Meroe, welche Pückler zuvor auf seiner ausgedehnten Orientreise sehen konnte. Für viele Parkfreunde sicherlich neu: Fürstin Lucie sollte in der Branitzer Landpyramide ihre letzte Ruhe finden. Da sie schließlich an der Seite des Fürsten im Tumulus beigesetzt wurde, ist die Landpyramide zu keiner Grabstätte geworden.

Die Landpyramide wird ein Hauptthema eines Vortrages von Parkleiter Claudius Wecke  unter dem Titel „Von dritten Pyramiden, Toleranz und … - Ansätze der Gestaltung und Deutung des Fürst-Pückler-Parks Branitz“ sein. Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 21. März 2018, 18.30 Uhr, im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz statt.

Nachdem das gusseiserne Gitter abgebaut wurde, sind die Steinsetzungen der Bekrönung der Branitzer Landpyramide zur weiteren Restaurierung gesichert worden.
Foto: Claudius Wecke, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, 24.01.2018.

 

 

Landesstiftung schafft die Grundlage für die weitere Entwicklung von Park und Schloss Branitz Kulturministerin Münch, die Cottbuser Kulturdezernentin Dieckmann und Stiftungsdirektor Streidt präsentieren Pläne für die neue Landesstiftung / Stiftung erhält ab 2018 vier Millionen Euro jährlich

Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch, die Cottbuser Kulturdezernentin Maren Dieckmann und der Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz,Gert Streidt, haben heute in Potsdam die am 01. Januar 2018 gestartete neue Landesstiftung sowie die Pläne und Aufgaben für die kommenden Jahre präsentiert.

Kulturministerin Münch verwies darauf, dass die Gründung der Landesstiftung eine wichtige Wegmarke bei der Bewahrung, Präsentation und Weiterentwicklung dieses einmaligen und eindrucksvollen kulturellen Erbes ist. „Als herausragende Zeugnisse des Schaffens von Fürst Pückler sind Park und Schloss Branitz kulturhistorisch wie landschaftsarchitektonisch von enormer Bedeutung. Mit der Errichtung der Stiftung wird die Entwicklung dieses kulturellen Juwels auf eine neue, stärkere und dauerhafte Grundlage gestellt und das Ensemble gewinnt weitere Attraktivität als kulturtouristisches Ziel. Zudem eröffnen sich zusätzliche Perspektiven für die Zusammenarbeit mit Sachsen und Polen bei den Pücklerschen Schloss- und Gartenanlagen. Dabei wollen wir langfristig erreichen, dass Branitz in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wird. Ich danke der Stadt Cottbus für ihre bisherigen umfassenden Anstrengungen für Schloss und Park Branitz und dafür, dass sie ihr Engagement in der neuen Stiftung fortsetzt“, so Ministerin Münch. „Mit der Gründung der Landesstiftung Branitz setzen wir unseren Weg fort, die herausragenden Kultureinrichtungen gemeinsam mit den Kommunen im Land zu sichern und weiterzuentwickeln sowie gleichwertige Lebensbedingungen im Land zu schaffen: Jede Brandenburgerin, jeder Brandenburger soll Zugang zu attraktiven kulturellen Angeboten und unserem reichhaltigen kulturellen Erbe haben. Aus diesem Grund haben wir im Juli das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst gegründet und im Herbst die Landesbühnen gestartet und werden auch das weltweit einzige Museum zu Kleist in Frankfurt (Oder) in eine Landesstiftung überführen. All diese Einrichtungen setzen in hervorragender Weise wichtige Aspekte unserer kulturpolitischen Strategie um: Kulturelle Teilhabe vor Ort, Bewahrung regionaler Identität und Stärkung des Kulturtourismus.“

Die Cottbuser Kulturdezernentin Maren Dieckmann: „Die Stadt Cottbus/Chóśebuz pflegt und erhält seit der Bodenreform 1945/46 verantwortlich das Pücklersche Erbe in Branitz. Nach 1989 trug die Stadt zwei Drittel der finanziellen Aufwendungen für die Pflege, den Erhalt und die schrittweise Sanierung des Denkmalensembles und wurde dabei mittels Projektförderung durch das Land, den Bund und die EU unterstützt. Für die neue Stiftung trägt die Stadt Cottbus mit jährlich 1,38 Millionen Euro nunmehr ein Drittel der öffentlichen Finanzierung. Mit der Gründung der öffentlich-rechtlichen Stiftung und der substanziellen Verbesserung ihrer finanziellen Ausstattung durch das Land gibt es die Grundlage, verstärkt auch die ‘Ornamental Farm‘ im Außenpark wieder im Sinne des Gesamtkunstwerkes des Fürsten Pückler zu revitalisieren und noch vorhandene Gestaltungsstrukturen und -elemente, wie etwa markante Baumpflanzungen, zu sichern. Damit in engem Zusammenhang steht für die Stadt Cottbus die Verknüpfung dieser Aufgabe mit der Entwicklung und Gestaltung des Cottbuser Ostsees als künftig größtem künstlichem See in Deutschland zu einem touristischen Erholungs- und Freizeitgebiet. Im Zusammenwirken mit der polnischen Partnerstadt Zielona Góra hat Cottbus im vergangenen Jahr erfolgreich ein neues EU-Interreg-Sanierungsvorhaben bestätigt bekommen. Für ca. 2,8 Millionen Euro werden umfangreiche Erneuerungen der Parkwege und die Wiederherstellung von zwei intensiv gestalteten Parkpartien im unmittelbaren Schlossumfeld in Regie der Stadt Cottbus in den nächsten drei Jahren realisiert. Damit hat die Stiftung in der Phase des Aufbaus der neuen inneren Strukturen den notwendigen Freiraum insbesondere in der Parkpflege und -unterhaltung.“

Der Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz,Gert Streidt: „Mit der Gründung der Landesstiftung wird unsere Arbeit auf eine völlig neue Grundlage gestellt und die finanzielle und personelle Ausstattung deutlich verbessert. Ich danke allen sehr, die dieses Langzeitprojekt unterstützt und erfolgreich umgesetzt haben, insbesondere dem Land Brandenburg und der Stadt Cottbus. Dem Branitzer Pücklererbe gibt die Landesstiftung eine langfristige Perspektive für die weitere Entwicklung. Mit zwölf neuen Personalstellen, sieben davon allein für den Park, werden wir die Parkpflege, die Forschung zu Fürst Pückler und die Vermittlung seines Branitzer Erbes wesentlich besser darstellen können als bisher. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung, denn besonders im Park können wir nun mit verstärkter Kraft am Abbau des durch die bisherige zu geringe Ausstattung mit Gärtnern aufgelaufenen Pflegestaus arbeiten.“

Kurz vor Weihnachten 2017 hat der Brandenburger Landtag einstimmig das Gesetz über die Errichtung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPMG) beschlossen und die Stadtverordnetenversammlung Cottbus hat ebenfalls einstimmig dem Abkommen zur Finanzierung der Stiftung zugestimmt. Das Land unterstützt die Stiftung ab 2018 mit rund 2,05 Millionen Euro jährlich, die Stadt Cottbus steuert 1,38 Millionen Euro bei, dazu kommen weitere Einnahmen, Mittel des Bundes und Drittmittel. Insgesamt wird die Stiftung ab dem kommenden Jahr über rund 4 Millionen Euro jährlich verfügen – fast doppelt so viel wie bisher mit 2,2 Millionen Euro. Von 2018 bis 2020 werden zudem deutsch-polnische Interreg-Mittel der Europäischen Union in Höhe von 2,8 Millionen Euro für die Wegesanierung und die Wiederherstellung von Partien des Pleasuregrounds bereitgestellt.

Aufgabe der neuen Stiftung ist es, das in Cottbus erhaltene Gesamtkunstwerk aus Garten- und Landschaftsgestaltung, Architektur und Raumausstattung und Museumssammlungen des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau zu bewahren und zu ergänzen und der Öffentlichkeit sowie für Wissenschaftszwecke zugänglich zu machen. Das bisherige Personal wird auch in der neuen Landesstiftung eingesetzt. Zudem ist durch die verstärkte Finanzierung ein Personalaufwuchs von 22 auf zukünftig 34 Stellen möglich, von denen 7 zusätzliche Stellen für den Bereich Garten- und Landschaftspflege vorgesehen sind.

Der Park von Branitz in Cottbus ist das Alterswerk des Gartenkünstlers, Weltreisenden und Reiseschriftstellers Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871). Nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 bezog der Fürst das Schloss seiner Vorfahren in Branitz und legte einen Landschaftsgarten an. Da das Branitzer Schloss bis 1945 von Pücklers Erben bewohnt wurde, danach städtisches Museum und Bezirksmuseum war und die Branitzer Anlage bereits 1952 unter Denkmalschutz gestellt wurde, konnten Schlossbau und Teile des originalen Interieurs erhalten werden.

In der Anlage spiegelt sich noch heute die Arbeits- und Lebenswelt des Fürsten in repräsentativen Räumen wider. Es wurden zudem nach 1990 weitere Teile des erhaltenen Pückler-Erbes durch das Engagement von Mitgliedern der Erbengemeinschaft im Zusammenwirken mit dem Land in Branitz zusammengeführt, so zum Beispiel die national bedeutsame Pückler-Callenberg-Bibliothek, Brandenburgs wichtigste Adelsbibliothek. Zur umfassenden Museumssammlung gehören persönliche Objekte des Fürsten, Kunst- und Buchbesitz sowie Schriftzeugnisse. Forschungsbibliothek, Bildsammlung und Archivüberlieferung ermöglichen national wie international Austausch und Forschung zu Pückler.

Für die Geschichte der europäischen Gartenkunst stellen Pücklers größte und bekannteste Parkschöpfungen in Bad Muskau, Branitz und Potsdam-Babelsberg herausragende Höhepunkte dar. Der Park Babelsberg ist seit 1990 Teil der Welterbestätte ‘Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin‘. Der Muskauer Park/Park Mużakowski wurde im Juli 2004 als beispielhaftes gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. In der Gartendenkmalpflege und der Fachliteratur gilt der Park Branitz als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung.

In die Branitzer Anlagen sind seit 1990 bereits mehr als 30 Millionen Euro mit Unterstützung der Europäischen Union, des Bundes, des Landes und der Stadt Cottbus investiert worden. Damit konnten Park und Gebäude in einen weitgehend sanierten beziehungsweise wiederhergestellten Zustand versetzt werden. Im vergangenen Jahr zählten das Schloss und die Ausstellungen rund 65.500 Besucherinnen und Besucher, rund 200.000 besuchten den Park.

Hintergrund: Das Land entwickelt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Abstimmung mit Kommunen und weiteren Partnern Strukturen und Konzepte zur Sicherung der großen Kultureinrichtungen und stellt dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung:

  • Am 01. Juli 2017 wurde das Brandenburgische Landesmuseum für Moderne Kunst als Fusion des Kunstmuseums Dieselkraftwerk in Cottbus und des Museums Junge Kunst in Frankfurt (Oder) gegründet. Das Land hat seine bisherige Finanzierung ab 2018 um rund 450.000 Euro auf künftig 1,3 Millionen Euro jährlich für die neue gemeinsame Einrichtung erhöht.
  • Seit der Spielzeit 2017/18 touren die neue Bühne Senftenberg (nBS) und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) als Landesbühnen Südbrandenburg und Nordbrandenburg mit Gastspielen und kulturellen Angeboten verstärkt durch die Regionen. Das Land stellt dafür im kommenden Jahr rund 260.000 Euro für zusätzliches Personal und Kosten der Gastspiele bereit.
  • Künftig soll das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) ebenfalls in eine Landesstiftung überführt werden. Dazu laufen derzeit Gespräche zwischen dem Kulturministerium, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Stadt Frankfurt (Oder).

Januar 2018

Startschuss für Landesstiftung Park und Schloss Branitz Kulturministerin Münch, die Cottbuser Kulturdezernentin Dieckmann und Stiftungsdirektor Streidt präsentieren die neue Landesstiftung sowie Pläne und Aufgaben

Wann:  Donnerstag, 11. Januar, 12.00 Uhr

Wo:      Staatskanzlei, Raum 150, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

Was:    Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch, die Cottbuser Kulturdezernentin Maren Dieckmann und der Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz,Gert Streidt, präsentieren auf Einladung des Regierungssprechers im Rahmen eines Pressebrunchs die am 01. Januar 2018 gestartete neue Landesstiftung sowie die Pläne und Aufgaben für die kommenden Jahre.

Kurz vor Weihnachten 2017 hatte der Brandenburger Landtag einstimmig das Gesetz über die Errichtung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPMG) beschlossen und die Stadtverordnetenversammlung Cottbus dem Abkommen zur Finanzierung der Stiftung zugestimmt. Das Land unterstützt die Stiftung ab 2018 mit rund 2,05 Millionen Euro jährlich, die Stadt Cottbus steuert 1,38 Millionen Euro bei, dazu kommen weitere Einnahmen, Mittel des Bundes und Drittmittel. Insgesamt wird die Stiftung ab dem kommenden Jahr über rund 4 Millionen Euro jährlich verfügen – fast doppelt so viel wie bisher mit 2,2 Millionen Euro.

Aufgabe der neuen Stiftung ist es, das in Cottbus erhaltene Gesamtkunstwerk aus Garten- und Landschaftsgestaltung, Architektur und Raumausstattung und Museumssammlungen des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau zu bewahren und zu ergänzen und der Öffentlichkeit sowie für Wissenschaftszwecke zugänglich zu machen.

 

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg
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Dezember 2017

Kulturministerin Münch begrüßt Entscheidung des Landtags zur Sicherung des herausragenden kulturellen Erbes in Cottbus

Kulturministerin Martina Münch begrüßt die heutige einstimmige Entscheidung des Brandenburger Landtags zum Gesetz über die Errichtung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPMG).Mit der neuen öffentlich-rechtlichen Stiftungübernimmt das Land eine erhebliche zusätzliche Verantwortung für das bedeutende Kulturerbe in Cottbus. Der jährliche Landeszuschuss steigt ab dem kommenden Jahr von bislang 485.000 Euro auf rund 2 Millionen Euro. Insgesamt stehen der neuen Stiftung dann rund 4 Millionen Euro jährlich zur Verfügung – fast doppelt so viel wie bisher.

Kulturministerin Münch verwies in ihrer Rede darauf, dass die Stiftungsgründung eine wichtige Wegmarke bei der Bewahrung und Präsentation dieses einmaligen und eindrucksvollen kulturellen Erbes ist. „Als herausragende Zeugnisse des Schaffens von Fürst Pückler sind Park und Schloss Branitz kulturhistorisch wie landschaftsarchitektonisch von enormer Bedeutung. Mit der Errichtung der Stiftung wird die Entwicklung dieses kulturellen Juwels auf eine neue Grundlage gestellt. Von den zusätzlichen Mitteln werden insbesondere die Gartenpflege und die Sammlungs- und Besucherbetreuung profitieren. Das Ensemble gewinnt weitere Attraktivität als kulturtouristisches Ziel, und es eröffnen sich zusätzliche Perspektiven für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Sachsen und Polen bei den Pücklerschen Schloss- und Gartenanlagen. Ich danke der Stadt Cottbus für ihre bisherigen umfassenden Anstrengungen für Schloss und Park Branitz und dafür, dass sie ihr Engagement auch in der neuen Stiftung fortsetzen wird.“

Aufgabe der neuen Stiftung wird es sein, das in Cottbus erhaltene Gesamtkunstwerk aus Garten- und Landschaftsgestaltung, Architektur und Raumausstattung und Museumssammlungen des Fürsten Herman von Pückler-Muskau zu bewahren und zu ergänzen und der Öffentlichkeit, aber auch für Wissenschaftszwecke zugänglich zu machen. Mit der Stiftungsgründung folgt das Land zudem der Empfehlung der Bundesregierung, die das Pückler-Erbe bewahrenden Einrichtungen – auf deutscher Seite neben der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau in Sachsen – rechtlich zu verselbständigen.

Am 20. Dezember 2017 wird die Stadtverordnetenversammlung Cottbus über das Abkommen zur Finanzierung der Stiftung abstimmen, einen Tag später werden Kulturministerin Martina Münch und Oberbürgermeister Holger Kelch das Abkommen unterzeichnen. Vorgesehen ist, dass ab 2018 das Land 2,05 Millionen und die Stadt 1,38 Millionen Euro jährlich zur Finanzierung beitragen. Weitere Einnahmen, Mittel des Bundes und Drittmittel kommen hinzu. Insgesamt wird die Stiftung ab dem kommenden Jahr über rund 4 Millionen Euro jährlich verfügen. Die jetzige unselbständige kommunale Stiftung hat im laufenden Jahr ein Budget von rund 2,2 Millionen Euro.

Der Park von Branitz in Cottbus ist das Alterswerk des Gartenkünstlers, Weltreisenden und Reiseschriftstellers Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871). Nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 bezog der Fürst das Schloss seiner Vorfahren in Branitz und legte einen Landschaftsgarten an. Da das Branitzer Schloss bis 1945 von Pücklers Erben bewohnt wurde, danach städtisches Museum und Bezirksmuseum war und die Branitzer Anlage bereits 1952 unter Denkmalschutz gestellt wurde, konnten Schlossbau und Teile des originalen Interieurs erhalten werden.

In der Anlage spiegelt sich noch heute die Arbeits- und Lebenswelt des Fürsten in repräsentativen Räumen wider. Es wurden zudem nach 1990 weitere Teile des erhaltenen Pückler-Erbes durch das Engagement von Mitgliedern der Erbengemeinschaft im Zusammenwirken mit dem Land in Branitz zusammengeführt, so zum Beispiel die national bedeutsame Pückler-Callenberg-Bibliothek, Brandenburgs wichtigste Adelsbibliothek. Zur umfassenden Museumssammlung gehören persönliche Objekte des Fürsten, Kunst- und Buchbesitz sowie Schriftzeugnisse. Forschungsbibliothek, Bildsammlung und Archivüberlieferung ermöglichen national wie international Austausch und Forschung zu Pückler.

Für die Geschichte der europäischen Gartenkunst stellen Pücklers größte und bekannteste Parkschöpfungen in Bad Muskau, Branitz und Potsdam-Babelsberg herausragende Höhepunkte dar. Der Park Babelsberg ist seit 1990 Teil der Welterbestätte ‘Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin‘. Der Muskauer Park/Park Mużakowski wurde im Juli 2004 als beispielhaftes gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. In der Gartendenkmalpflege und der Fachliteratur gilt der Park Branitz als letzter großer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts von internationaler Bedeutung.

In die Branitzer Anlagen sind seit 1990 bereits mehr als 30 Millionen Euro mit Unterstützung der Europäischen Union, des Bundes, des Landes und der Stadt Cottbus investiert worden. Damit konnten Park und Gebäude in einen weitgehend sanierten beziehungsweise wiederhergestellten Zustand versetzt werden. Im vergangenen Jahr zählten Schloss und Park Branitz rund 65.500 Besucherinnen und Besucher.

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Dezember 2017

Winterlicher Spaziergang zum Jahreswechsel durch den Branitzer Park des Fürsten Pückler Besondere Ausstellungen im Branitzer Schloss und im Besucherzentrum auf dem Gutshof

Weihnachtszeit ist die Zeit der Ruhe, Erholung und Besinnlichkeit. Dafür bietet der Branitzer Park mit seinen wundervollen winterlichen Aus- und Weitsichten ein harmonisches Panorama.
Parkbesucher können nun die Möglichkeit nutzen, durch den unbelaubten und vielleicht schon verschneiten winterlichen Park zu spazieren und ungeahnte Ansichten zu entdecken, die den Blicken in den anderen Jahreszeiten verborgen sind.

Das Branitzer Schloss zeigt neben den Fürstlichen Wohnsalons Pücklers zwei besondere Ausstellungen.
Die erste, „Franz-Peter Biniarz – Natur und Abstraktion“, macht bekannt mit einem Maler und Grafiker, der als Ausstellungsgestalter eine enge Bindung zu Branitz hatte und nach 1984 im Schloss tätig war. Medaillen aus Meißner Porzellan, die er seinerzeit zu Fürst Pückler und Carl Blechen gestaltete, sind u.a. zu sehen und können auch dort wieder erworben werden.

Die zweite Ausstellung bietet ein stets aktuelles, vor allem auch Lausitzer Thema: „Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel“ als Fotoausstellung verschiedener nationaler und internationaler Fotografen mit besonderem (Weit)-Blick auf die `größte Landschaftsbaustelle Europas`.

In die Salons des Schlosses laden wieder an verschiedenen Tagen Anne Schierack alias „Fürstin Lucie“ oder Hans Anacker alias „Fürst Pückler“ zum kurzweiligen Rundgang durch die fürstliche Wohnkultur ein.

Das Besucherzentrum auf dem Gutshof öffnet an den Wochenenden und Feiertagen dieses Jahres seine Türen mit der Ausstellung „Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“. Hier haben die Besucher vor der Winterpause noch einmal die Möglichkeit, die beiden großen Landschaftsgestalter und ihre Werke zu bewundern.

Öffnungszeiten:
Schloss:
Dienstag- Sonntag, zusätzlich am Montag, dem  25.12., jeweils 11.00–16.00 Uhr.
(Am 24. Dezember ist geschlossen.)

Besucherzentrum auf dem Gutshof:
Sa., So und Feiertag 11.00-16.00 Uhr
(Am 24. Dezember ist auch hier geschlossen.)

Eintritt:
Schloss alle Ausstellungen: 6,50 Euro
Besucherzentrum: 4,50 Euro
(Kombikarten mit Rabatt möglich)


November 2017

Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel

Ausstellung vom 17. November 2017 bis zum 2. Mai 2018 im Schloss Branitz
Eröffnung am 16. November 2017 um 15 Uhr im Musikzimmer des Schlosses Branitz

Eine Ausstellung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg und der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH Kulturland Brandenburg.

Die Lausitz ist seit über 100 Jahren vor allem „Energielandschaft“. Sie wird bis heute von riesigen Braunkohletagebauen und den von ihnen belieferten Kraftwerken geprägt. Viele andere Tagebaue und die damit zusammenhängenden Fabriken, Kokereien, Schwelereien sind längst stillgelegt. Mit ihrer von Menschenhand zerstörten Landschaft und den industriell geprägten Orten steht die Region beiderseits der brandenburgisch-sächsischen Grenze vor besonderen Herausforderungen.
Die Ausstellung internationaler und nationaler Fotografen präsentiert individuelle Eindrücke von der „größten Landschaftsbaustelle Europas“.

Öffnungszeiten:
bis 31. März 2018 Dienstag bis Sonntag 11-16 Uhr
ab 01. April 2018 täglich 10-18 Uhr


November 2017

Die Bibel in Szene gesetzt – Der Adam-Eck-Schrank im Schloss Branitz

Vortrag von Susanne Lambrecht
am Sonntag, 19. November 2017, 14.00 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Zu den Kunstschätzen in Schloss Branitz zählt ein Relief-Intarsien-Schrank mit Bibel-Motiven. Er wird dem berühmten Intarsienschnitzer Adam Eck (1606-1664) aus Eger/Böhmen zugeschrieben. Bei geöffneten Schranktüren sieht sich der Betrachter detailreichen Szenen gegenüber: gut erkennbar sind etwa die Schöpfungsgeschichte und die Geburt Christi. Doch die Zusammenstellung der ausdrucksstarken Bilder-in-Holz ergibt keine fortlaufende Erzählung. Sie veranschaulicht einen zentralen Text des christlichen Glaubens: das Glaubensbekenntnis (Credo), das in lateinischen Zitaten in die Rahmung der Bilder geschnitzt ist.
Der Vortrag stellt die einzelnen Darstellungen des anspruchsvollen Bildprogramms vor. Im Zentrum steht eine grandiose Szene: der Blick in die dreidimensionale Grabkammer mit Engel und Christus. Für sämtliche Darstellungen hat Adam Eck bekannte Grafiken herangezogen. Wie hat er diese in Holz umgesetzt?
Im Anschluss an den Vortrag sind die Besucher eingeladen, den Originalschrank im Branitzer Schloss zu besichtigen, der übrigens den Brandstempel „L.F.P.M.“ trägt und somit im Besitz von Lucie Fürstin Pückler-Muskau gewesen ist.

Susanne Lambrecht ist Literaturwissenschaftlerin und hat Kunstgeschichte an der Universität Tübingen, der University of Virginia/USA und an der Technischen Universität Berlin studiert. Sie arbeitet als Kunstjournalistin und hält seit 2009 Vorträge u.a. zu „Kulturgut Bibel“, für die sie Texte der Bibel mit Darstellungen aus der Kunstgeschichte betrachtet.

Eintritt: 3,- EUR


31.08.2017

Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“

am 07. September 2017 um 11 Uhr
im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz

Im neu gestalteten Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz begegnen sich in der neuen Willkommens-Ausstellung für Branitz-Besucher der „Natur-Maler“ und Parkschöpfer Hermann Fürst von Pückler-Muskau und der in Cottbus geborene Maler Carl Blechen. Beide gestalteten Landschaften auf eine ganz eigene Weise. In ihrer schöpferischen und intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema waren sie vor allem Romantiker. Die Geschichte der fürstlichen Parkschöpfungen, die Verbindungen der Gartenkunst zur Malerei und die Eigenheiten beider „Meister der Landschaft“ stehen im Zentrum der neuen Dauerausstellung.

Fürst Pückler war ein exzentrischer Lebemann, passionierter Reisender und höchst erfolgreicher Schriftsteller – aber vor allem war er ein genialer Gartenkünstler. Seine nach englischen Vorbildern angelegten Landschaftsparks zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftskunst im 19. Jahrhundert. Dieser Meister der Landschaft und sein Branitzer Park stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Erdgeschoss des Branitzer Besucherzentrums. Der Besucher erfährt hier auf neue Weise mehr über die Landschaft in der Romantik, über den Muskauer Park, Pücklers Britische Inspirationen, sein Erfolgswerk: „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ sowie sein Lebenswerk in Branitz: Von der Wüste zur Oase.

In den Galerieräumen im Untergeschoss sind die Werke des zweiten bedeutenden Meisters der Landschaft, Carl Blechen, ausgestellt. Die Cottbuser Sammlung präsentiert Gemälde, Graphiken und Zeichnungen aus der Hand des berühmten Cottbuser Künstlers und seiner Schüler und Zeitgenossen und lädt zum Sehen und Staunen ein.

Besondere Höhepunkte der Ausstellung sind eine imaginäre Ballonfahrt über den Park Branitz und ein Tauchgang in der Themse. Pückler liebte das Abenteuer und war an allen technischen Neuheiten seiner Zeit höchst interessiert. Eine Ballonfahrt können die Besucher nun nachempfinden und aus „schwindelerregender Höhe“ den Park Branitz von oben betrachten. Oder man lässt sich tief in den Themse-Tunnel absenken und erlebt beruhigende Tiefen hautnah.

Wer nach dem Ausstellungsbesuch tatsächlich Lust auf eine reale Ballonfahrt bekommen hat, kann dieses Erlebnis mit etwas Glück und Fortunas Hilfe gewinnen. Eine Woche lang haben die Besucher die Chance, mit der Teilnahme an einem Quizz aus dem Los-Topf gewählt zu werden. Dann geht es mit dem Ballon tatsächlich hoch hinaus und hoffentlich auch über den Branitzer Park.

Öffnungszeiten: bis 31. Oktober 2017: täglich von 10-17 Uhr;
November und Dezember 2017: Samstag und Sonntag, 11-16 Uhr


11.08.2017

Spektakulärer Tauchgang des Fürsten Pückler in London jährt sich zum 190. Mal

Von den Reiseerlebnissen des „grünen“ Fürsten erzählt eine neue Dauerausstellung im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz geöffnet ab 08. September

„Die Neugierde führte mich heute nochmals zu den Arbeiten am Tunnel, wo ich in der Taucherglocke mit auf den Grund des Wassers hinabfuhr und wohl eine halbe Stunde dem Stopfen der Lehmsäcke, um den Bruch wieder mit festem Boden zu füllen, zusah. Einen ziemlich starken Schmerz in den Ohren abgerechnet, aus denen sogar bei manchen Menschen Blut fließt, ohne jedoch nachher der Gesundheit zu schaden, fand ich es, je tiefer wir sanken, desto behaglicher in dem metallenen Kasten, der oben dicke Glasfenster hat, neben welchen zwei Schläuche ausgehen, die frische Luft ein- und die verdorbene ausblassen. Dieses Behältnis hat keinen Boden, sondern nur ein schmales Brett, um die Beine darauf zu stellen, nebst zwei festen Bänken an den Seiten. Einige Grubenlichter geben die nötige Helle. Die Arbeiter hatten herrliche Wasserstiefel, welche 24 Stunden lang Nässe widerstehen, und es belustigte mich, die Adresse des Verfertigers derselben hier bei den Fischen, auf des Stromes tiefunterstem Grunde’ in mein Portefeuille zu schreiben.“ schreibt Hermann Fürst von Pückler-Muskau an seine in Bad Muskau gebliebene geschiedene Frau Fürstin Lucie vor fast genau 190 Jahren am 20. August 1827. Er ist auf erneuter Brautschaureise in England unterwegs und erstaunt, wie weit die Technik dort entwickelt ist. Fürst Pückler steht dem technischen Fortschritt aufgeschlossen gegenüber. Im England des 19. Jahrhunderts lernt er ein wahres Eldorado der technischen Neuerungen kennen.

Der erste Themse-Tunnel wird in den 1820er Jahren in London gebaut. Dabei kommt es zu Wassereinbrüchen, bei denen mehrere Arbeiter ertrinken. Um die Londoner von der Sicherheit des Baus zu überzeugen, wird der Bauingenieur Marc Isambard Brunel (1769-1840) von den Unternehmern beauftragt, im Tunnel ein Festessen auszurichten. Pückler hat die Arbeiten zur Beseitigung eines der Tunnelbrüche bei seinem Londoner Aufenthalt verfolgt und schreibt über dieses Abenteuer.

Dieses Erlebnis und noch so manch anderes Abenteuer können die Branitzer Besucher ab 8. September 2017 in der neuen Dauerausstellung „Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“ erleben. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am 7. September 2017 um 11 Uhr im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz statt. Sie sind gern dazu eingeladen.

Doch schon ab 17. August 2017 öffnen sich wieder die Türen des Besucherzentrums als ersten Anlaufpunkt für Informationen und Tickets. Neu gestaltet und mit einem erweiterten Sortiment präsentiert sich der Museumsshop. Wer dann schon die Cottbuser Sammlung der Werke von „Carl Blechen und Künstlerkollegen“ in den Galerieräumen der unteren Etage besuchen möchte, kann ganz nebenbei den Ausstellungsgestaltern und Handwerkern bei deren Arbeiten bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung über die Schultern schauen und sich darauf einstimmen lassen.

Öffnungszeiten: bis 31. Oktober 2017: täglich von 10-17 Uhr;
November und Dezember 2017: Samstag und Sonntag, 11-16 Uhr


20.07.2017

Königlicher Besuch beim Fürsten Pückler jährt sich am 25. Juli

‚Augusta‘ und ‚Hermann‘ erhalten freien Eintritt ins Schloss / Kinder erwartet eine bunte Mitmachaktion

Am 25. Juli 2017 jährt sich zum 153. Mal der Besuch der preußischen Königin und späteren deutschen Kaiserin Augusta (1811 – 1890) beim Fürsten Hermann von Pückler-Muskau (1785 – 1871) in dessen Schloss Branitz. Mit diesem Besuch ging für den Fürsten ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die königliche Visite stellte einen Höhepunkt in der Beziehung Pücklers zu der Monarchin dar – eines der Schwerpunktthemen in der Ausstellung „Augusta. Die Königin zu Gast in Branitz“, welche die Stiftung Fürst-Pückler-Museum noch bis zum 31. Oktober 2017 im Schloss Branitz präsentiert.

Die Reise der Königin dauerte nur einen Tag und begann früh um sieben Uhr mit der Abfahrt per Zug vom Bahnhof Neuendorf bei Potsdam (heute Babelsberg). Drei Stunden später erreichten Augusta und ihr Gefolge Guben; von dort ging es per Kutsche weiter nach Branitz, das die höfische Gesellschaft gegen Mittag erreichte. Nach einer kurzen Erholungspause erwartete der Hausherr seine Gäste im Empfangszimmer und gemeinsam begab man sich ins festlich geschmückte Speisezimmer. Der Fürst hatte größte Sorgfalt auf die Auswahl und Zubereitung der Speisen gelegt, wusste er doch, dass die Königin – genauso wie er selbst – größten Wert auf Tafelkultur, Tafelkunst und Tafelgenuss legte. Die Menüfolge des denkwürdigen Diners an jenem 25. Juli 1864 ist überliefert: Nach zwei verschiedenen Suppen wurde zunächst ein spektakulärer Fischgang (“Karpfen `la Chambord“) serviert, der von Trüffeln, Champignons, Krebsen und anderen Köstlichkeiten begleitet wurde. Es folgten eine Gänseleberpastete mit Römischem Punsch, ein eigener Gang mit verschiedenen Gemüsen und schließlich als Höhepunkt die Desserts, bestehend aus kunstvoll angerichteten Gelees, Eis, frischen Früchten und anderen Köstlichkeiten. Den Abschluss des Diners bildete vermutlich ein feiner Mokka, der im Tafelbuch allerdings nicht eigens verzeichnet ist.

Zur großen Enttäuschung des Fürsten reiste der königliche Besuch noch am selben Tag wieder zurück nach Potsdam, so dass das eigens für die Königin bereits 1857 ausgestatte Schlafkabinett ungenutzt blieb. Wie sehr Augusta trotz des kurzen Aufenthalts die Tagesreise nach Branitz und besonders auch die Gastfreundschaft und das Diner genossen hat, geht aus einem Brief hervor, den die Königin einen Tag nach dem Branitz-Besuch an ihren Gatten, König Wilhelm, schrieb. Darin heißt es: „Wir hatten das beste Diner dessen ich mich seit langem erinnern kann beim Fürsten gleich nach der Ankunft.“

Die Branitzer Ausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches. Zu besichtigen sind ferner die eigens für Augustas Aufenthalt zwischen 1856 und 1862 neu ausgestatteten drei Salons sowie die festliche Desserttafel im Speisesaal. Für dieses Erlebnis gibt es am 25. Juli 2017 ein ganz besonderes Angebot: Alle Besucherinnen und Besucher, die Augusta bzw. Hermann heißen, erhalten an diesem Tag freien Eintritt in das Schloss. Kinder haben am selben Tag die Möglichkeit, wenn sie als Prinz oder Prinzessin verkleidet erscheinen, kostenfrei auf den Spuren der Königin Augusta durch das fürstliche Schloss Branitz zu wandeln und eigene Windfächer oder historische Spielzeuge zu basteln.

Parallel zur Ausstellung in Branitz zeigt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloss und Park Babelsberg in Potsdam noch bis zum 15. Oktober 2017 die Ausstellung „Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürst und die Kaiserin“. Dort kann man den Tafelfreuden des Fürsten Pückler nachspüren, denen im Tanzsaal des Schlosses ein eigener Themenbereich gewidmet ist. Höhepunkt ist die in der Mitte des prächtigen Saals aufgestellte festlich gedeckte Tafel, die die höfische Kultur der Kulinarik in der Zeit des Fürsten Pückler anschaulich dokumentiert.


12.07.2017

Führung mit Christian Friedrich durch die Sonderausstellung „AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz“

am 19. Juli 2017, 15.00 Uhr, im Schloss Branitz

Mehrfach weilten Könige, Prinzen und Prinzessinnen in Branitz, aber nur ein einziges Mal war eine Königin zu Gast bei Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Am 25. Juli 1864 kam Augusta von Preußen für einige Stunden in die „Oase“ bei Cottbus.

Die Führung durch die Branitzer Sonderausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches 1864. Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Persönlichkeit Augustas.

Kosten: 3,- EUR Führung zzgl. Eintritt

05.07.2017

Veranstaltungshinweis - Peter Joseph Lenné und die Kulturlandschaft des Hirschberger Tales

Vortrag von Klaus-Henning von Krosigk am Mittwoch, 12. Juli 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entstand im Hirschberger Tal, am Fuße des Riesengebirges, eine aus den Parkanlagen mehrerer Herrenhäuser und Schlösser bestehende zusammenhängende Gartenlandschaft, die auch als „Schlesisches Elysium“ bezeichnet wurde. Das Hirschberger Tal repräsentiert noch immer in beindruckender Weise den Beginn der landschaftlichen Gartenkunst in der Zeit der Aufklärung wie z. B. in Stonsdorf/Staniszów oder Ruhberg/Kowary. Schlösser und ihre Gärten wie Buchwald/Bukowiec oder Fischbach/Karpniki sind beste Beispiele für die Zeit des Frühklassizismus, gefolgt von der Epoche des Klassischen Landschaftsgartens, die an den wichtigen Beispielen Lomnitz/Łomnica, Erdmannsdorf/Mysłakowice oder Schildau/Wojanów erläutert werden wird. Die beiden letzteren Anlagen schuf Peter Joseph Lenné.

Dr. Klaus-Henning von Krosigk, ehemaliger Gartenbaudirektor im Landesdenkmalamt Berlin, gilt als Begründer der Gartendenkmalpflege in Deutschland. Zahlreiche Veröffentlichungen und Aufsätze zur Geschichte der Gartenkunst und Denkmalpflege.

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung ’Meisterhaft wie selten einer…’. Die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern.
noch bis zum 16. Juli 2017 │Marstall Schloss Branitz │11-17 Uhr
In Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa

Eintritt: 3,- EUR


27.06.2017

Aus der Sammlung: Carl Blechen und Künstlerkollegen

Kuratorenführung

Veranstaltung im Begleitprogramm zur Kabinettausstellung
Aus der Sammlung: Carl Blechen und Künstlerkollegen
Am 05.07.2017, 15.00 Uhr, Schloss Branitz

Im Mittelpunkt der Führung mit der Kuratorin Beate Gohrenz stehen die vier neu erworbenen Gemälde Carl Blechens.
Welche Geschichten verbinden sich mit den Bildern und welche Forschungsfragen ergeben sich zukünftig? Nur eine Sammlung, die wächst, lebt. Es gehört sowohl für KuratorInnen, wie auch für das Publikum zu den schönen Augenblicken, wenn neu in die Sammlung gekommene Werke der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Eintritt: Schlosseintritt zzgl. 3,- Führungsgebühr

23.06.2017

Kuratorenführung zu Carl Blechen und Künstlerkollegen im Schloss Branitz wird verschoben

Entgegen der am 21. Juni 2017 an Sie gegebenen Information zur am 28. Juni 2017 im Branitzer Schloss geplanten Kuratorenführung zum Thema „Carl Blechen und Künstlerkollegen“ müssen wir diese Veranstaltung leider verschieben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

14.06.2017

Die Königin kommt – der Fürst als Gastgeber

Vortrag von Marina Heilmeyer
am Mittwoch, 21. Juni 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Im Mittelpunkt des Vortrages von Marina Heilmeyer steht der von Pückler so sehr ersehnte Besuch der Königin in Branitz im Juli 1864 und das grandiose Gastmahl, das der Fürst für Augusta servieren ließ. In allen folgenden Dankesbriefen wird dieses ‚Diner’ an erster Stelle genannt. Dies zeigt, welch große Rolle die Tafelkultur in der Beziehung des Fürsten und der Königin spielte, aber auch, welche Bedeutung der ‚Tafelkunst’ im 19. Jahrhundert generell beigemessen wurde und wie wichtig es dem Fürsten Pückler war, als guter, ja als exzellenter Gastgeber zu gelten. Natürlich werden im Vortrag auch die zeittypischen kunstvollen Desserts vorgestellt und neue Geschichten vom Pückler-Eis dürfen dabei auch nicht fehlen.

Marina Heilmeyer ist als Kunsthistorikerin seit langem im Botanischen Museum Berlin-Dahlem tätig und hat sich hier auf die Geschichte von Pflanzen und Gärten in Kunst und Kultur spezialisiert. Ausstellungen und Publikationen u. a. zur Geschichte der Zitrusfrüchte, zu Brandenburgs Kloster-, Schloss- und Küchengärten oder die Herausgabe der Potsdamer Pomologischen Geschichten führten rasch zur Beschäftigung mit der Verwendung von Früchten in den Hofküchen – und damit nicht zuletzt auch zur Geschichte der Tafelkultur und zur Erforschung der Tafelbücher des Fürsten Pückler in Branitz.

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung Augusta von Preußen. Die Königin zu Gast in Branitz.

Eintritt: 3,- EUR

08.06.2017

Führung der Kuratorin Dr. Simone Neuhäuser durch die Sonderausstellung „AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz“

am 14. Juni 2017, 15.00 Uhr, im Schloss Branitz

Mehrfach weilten Könige, Prinzen und Prinzessinnen in Branitz, aber nur ein einziges Mal war eine Königin zu Gast bei Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Am 25. Juli 1864 kam Augusta von Preußen für einige Stunden in die „Oase“ bei Cottbus.

Die Führung durch die Branitzer Sonderausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches 1864. Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Persönlichkeit Augustas.

Eintritt: 3,- EUR zzgl. Schlosseintritt.

08.06.2017

Erfolgreicher Europäischer Parkverbund Lausitz erwe itert sich Strategiepapier wird am 13.06.2017 in Bad Muskau vo rgestellt

Sehr geehrte Damen und Herren,

der am 16. November 2010 für die Pückler‘schen Parkanlagen in Bad Muskau und Branitz sowie den Brühl‘schen Schlosspark in Brody/Pförten und den Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) gegründete Europäische Parkverbund Lausitz hat sich in den letzten Jahren mit gemeinsamen Projekten für die regionale Entwicklung und die Bewahrung des gemeinsamen historischen Erbes verdient gemacht. Zu den großen Ausstellungsprojekten zählt u. a. die Auseinandersetzung mit der Geschichte einer Feindschaft zwischen Friedrich dem Großen und Graf Brühl sowie dem Adel in der Niederlausitz mit den Standesherrschaften. Entstanden sind nicht nur wertvolle Publikationen, sondern auch bleibende Dauerausstellungen, die z. B. heute noch in Forst (Lausitz) und Brody zu sehen sind.

2013 wurde der Parkverbund als modellhaftes deutsch-polnisches Kooperationsprojekt durch das Bundesbauministerium und das polnische Ministerium für Regionalentwicklung gewürdigt. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit galt den Regierungsvertretern als beispielgebend und nachahmenswert.

In den letzten Monaten haben sich die Vertreter der Parks sowie der Kommunen aus Cottbus, Forst (Lausitz), Bad Muskau, Łęknica und Brody über eine strategische Weiterentwic klung abgestimmt. Mit Unterstützung eines Förderprojektes der Euroregion Spree-Neiße-Bober sind die bisherigen Stärken und auch Potenziale analysiert worden. Alle Partner sind zur Übereinkunft gekommen, dass der Europäische Parkverbund Lausitz sich zur weiteren Stärkung schrittweise erweitern soll. Dazu sind die potenziellen Parkanlagen benannt und diese werden besonders den historischen sächsischen, brandenburgischen und niederschlesischen Zusammenhang würdigen und damit die gemeinsame europäische Geschichte im heutigen deutsch-polnischen Grenzraum erlebbarer machen. Wir möchten Sie zu einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Strategiepapiers und der künftigen Partner des Europäischen Parkverbundes herzlich einladen

am Dienstag, den 13. Juni 2017 um 11 Uhr in Bad Muskau, Neues Schloss, Festsaal.

Rückmeldungen bitte an: projektleitung@muskauer-park.de

06.06.2017

Parkleiterführung mit Claudius Wecke

Sonntag, 11.06.2017, 14.00-18.00 Uhr, Park Branitz,
Treffpunkt: Parkschmiede

Lernen Sie den Fürst-Pückler-Park von vielen Seiten kennen. Parkleiter Claudius Wecke führt die Teilnehmer und berichtet in einem Spaziergang über die geschichtliche Entstehung, die tiefere Bedeutung und die aktuellen Entwicklungen im Gartenkunstwerk Branitz. Erkundet werden unter anderem auch die Lieblingsorte ihrer königlichen Hoheit Augusta von Preußen.

Anmeldung erforderlich unter 0355-75150, die Teilnahme ist begrenzt auf 30 Personen, die Unkosten betragen 15 Euro pro Person.
Veranstaltung zur Gartenland-Initiative „Lust am Garten“
Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz


02.06.2017

Schenkung für die Sammlung Carl Blechen im Fürst-Pückler-Museum der Stadt Cottbus

Durch eine Schenkung kamen vier Werke von Carl Blechen neu in die bisher 80 Werke umfassende Sammlung. Bevor die Werke einer Restaurierung unterzogen werden, sind sie vom 03. Juni bis 18. Juni 2017 vorab in der Carl Blechen Ausstellung in den Barockräumen des Schlosses Branitz zu sehen.

Das Gemälde „Klosterruine“ stellt den für die Sammlung bedeutsamsten Zugang der Schenkung dar. Es zeigt ein von Wasser umspültes und von Sträuchern und Bäumen bewachsenes Kirchenportal mit einer Marienstatue am linken Bildrand. Mit dem Bild „Waldlichtung mit Jägern“ kann künftig eines der prägnanten Schaffensprinzipien Carl Blechens unmittelbar erlebbar dargestellt werden. Bereits seit 1935 befindet sich ein Gemälde gleichen Titels in der Sammlung Carl Blechen. Der Maler nahm Motive wiederholt auf und variierte sie im Laufe seines Schaffens. Diese Arbeitsweise ist aktuell Gegenstand der kunsthistorischen Forschung zum Wirken des Künstlers. „Die Klosteranlage von Assisi“ ist ebenfalls eine Wiederholung einer bereits vorher genutzten Bildfindung und geht auf Skizzen zurück, die während Blechens Italienreise 1828/1829 entstanden. Ein außergewöhnliches Motiv im Werk Carl Blechens zeigt die Arbeit „Bauernhaus unter Bäumen“, die einer kleinen Gruppe von Ölstudien aus den letzten Schaffensjahren Blechens zuzurechnen ist. In ihnen stellt der Künstler Eindrücke der märkischen Landschaft in ungewöhnlicher Weise dar.


24.05.2017

Trauer um Hermann Graf von Pückler (18.09.1939 – 18.05.2017) - Kondolenzbuch liegt am Sonntag im Schloss Branitz aus

Am Sonntag, dem 28. Mai 2017, können sich in der Zeit von 17 bis 20 Uhr Besucher in das im Branitzer Schloss ausliegende Kondolenzbuch der Familie von Pückler eintragen.

19.05.2017

Branitzer Pücklerstiftung trauert um Hermann Graf von Pückler

Mit großer Betroffenheit und Trauer erhielten wir die Nachricht, dass Sylvius Hermann Graf von Pückler nach langer Krankheit gestorben ist.

Graf Pückler hat sich ebenso große wie bleibende Verdienste um das Branitzer Pücklererbe erworben. Sein Blick auf Park und Schloss Branitz war von der tiefen Überzeugung getragen, dass sein bedeutender Vorfahr, Hermann Fürst von Pückler- Muskau, in Branitz ein Garten- und Landschaftskunstwerk von europäischer Bedeutung geschaffen hat, das für die Menschheit erhalten und gepflegt werden muss. Diese Überzeugung bestimmte sein Handeln, seitdem Graf Pückler nach 1990 nach Branitz zurückgekehrt und hier seinen zweiten Wohnsitz neben München genommen hatte. Rastlos kümmerte sich Graf Pückler um die Rückführung von nach Branitz gehörendem beweglichem Kulturgut, das infolge des Zweiten Weltkrieges und der anschließenden entschädigungslosen Enteignung der Familie Pückler aus Branitz verbracht worden war. Als ein Beispiel sei die Rückführung der historischen Pückler-Callenberg-Bibliothek genannt, die heute wieder ein Herzstück der Sammlungen des Branitzer Schlosses darstellt. In zahlreichen Gremien, wie dem Stiftungsrat der Stiftung Fürst-Pückler- Museum Park und Schloss Branitz, dem Branitz-Kuratorium, dem er vorstand, oder dem Internationalen Beirat für den Muskauer Park Mużakowski und den Branitzer Park setzte sich Graf Pückler für die Pflege, Ausstrahlung und überregionale Verbreitung des Pücklererbes ein. Genauso auch nahm er mit seiner Familie regelmäßig an den freiwilligen Arbeitseinsätzen zur Pflege des Branitzer Parks teil. Er empfand es als ungemein befriedigend, auf diese Art und Weise in seiner alten und zugleich neuen Heimat wirken zu können.

Stiftungsdirektor Gert Streidt gibt seiner Trauer und der der Branitz-Mitarbeiter Ausdruck: „Graf Pückler wird fehlen. Sein fröhliches und zupackendes Wesen, sein Vermögen, andere an seiner Begeisterung für das Branitzer Pücklererbe teilhaben zu lassen und sein unermüdliches Engagement für die Erhaltung und Pflege von Park und Schloss Branitz haben die Entwicklung dieses Erbes maßgeblich vorangebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz werden Hermann Graf von Pückler in ehrender Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Frau Elke Gräfin von Pückler und seiner Familie.“


18.05.2017

Internationaler Museumstag unter dem Motto: „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“

Schlossführung und Ausstellungsgespräch
am Sonntag, dem 21. Mai 2017 im Schloss Branitz

Zum Internationalen Museumstag lädt das Branitzer Schloss zu zwei verschiedenen Veranstaltungen ein.

Um 11.00 Uhr geht es auf Spurensuche: Original, Rekonstruktion und die Verantwortung für das Kulturerbe mit einer Schlossführung mit der Kustodin Dr. Simone Neuhäuser. Schloss Branitz wird seit 1946 museal genutzt. Seit den 1980er Jahren werden Schlossräume restauriert und die Ausstattung der Fürst-Pückler-Zeit rekonstruiert. Andere Räume dienen bis heute zur Präsentation von Wechselausstellungen. In der Führung wird das künftige Nutzungskonzept des Schlosses vorgestellt – ebenso wie laufende Restaurierungsmaßnahmen zum Erhalt des Baudenkmals.

Um 15.00 Uhr geht es in einem Ausstellungsgespräch mit Beate Gohrenz um Geschichten hinter den Bildern. Carl Blechen und Künstlerkollegen Die spannenden Geschichten hinter den Bildern von Carl Blechen und seinen Künstlerkollegen in der Cottbuser Sammlung stehen im Mittelpunkt des Ausstellungsgesprächs. Die Gemälde und Zeichnung haben im Laufe der Zeit unterschiedliche Schicksale erlebt. Verschiedene Besitzer, unterschiedliche Ausstellungen, Museumsankäufe, aber auch Beschädigungen und Verluste während der Auslagerung im Zweiten Weltkrieg erfahren. Aktuell beschäftigt sich die Stiftung mit der Provenienzforschung. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst die Werke, d ie während der Zeit des Nationalsozialismus erworben wurden. Somit erfüllt die Stiftung, gemeinsam mit den anderen Museen, Schritt für Schritt die verpflichtenden Prinzipien und Grundsätze der Washingtoner Erklärung vom 3. Dezember 1998 und der „Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz“ vom Dezember 1999. Danach sind die öffentlichen Sammlungen – Museen, Bibliotheken und Archive – aufgefordert, ihre Bestände nach NS- Raubkunst zu durchsuchen und während der NS-Zeit unrechtmäßig entzogene Kunst- und Kulturgüter an die Erben der Vorbesitzer zurückzugeben. Wie diese Forschung aussehen kann, zu welchen Resultaten sie führt und wie die Beschäftigung mit den Sammlungen notwendig auch die Geschichte der Institution erhellt, lässt sich am Beispiel der Cottbuser Sammlung zeigen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenfrei.


16.05.2017

Am Branitzer Schloss zieht der Sommer ein

Die Gärtner des fürstlichen Branitzer Parks pflanzen den Sommer herbei:
Ab Mittwoch, dem 17.05.2017 kommen ca. 4.700 Sommerblumen rund um das Schloss Branitz in die vorbereiteten Beete.
Unterstützt bei der Pflanzung von z. B. Salvien, Pelargonien, Petunien, Sommerastern und Löwenmaul werden die Gärtner durch die Mitarbeiter der Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand gGmbH, durch Mitglieder des Fördervereins „Fürst Pückler in Branitz e. V.“ und durch ehrenamtlich Tätige.
Ein Teil der Pflanzen, u. a. Löwenmaul und Salvien in verschiedenen Farben, wurden von der Lebenshilfe gGmbH in den historischen Gewächshäusern der Branitzer Schlossgärtnerei herangezogen.

11.05.2017

Im Garten der Romantik

Lesung und Diskussion mit Hans von Trotha
am Mittwoch, dem 17. Mai 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof

Renaissancegärten, Barockgärten, englische Parks – alles gut, schön und vernünftig. Einen Romantischen Garten aber hat es nie gegeben, obwohl sich kaum jemand so obsessiv mit Natur beschäftigte wie die Romantiker. Diese Leute nämlich hatten Größeres vor. Statt Gärten entdeckten sie die Alpen, suchten in der Natur das Unendliche und entdeckten die gewaltigste Natur am Ende, oh Wunder, in sich selbst: Für Jean Paul war sie sein »inneres Afrika« – einen Garten im engeren Sinne brauchte die Romantik gar nicht. Und so schreibt Hans von Trotha, der fast alle Gärten Europas kennt, bereist und gedeutet hat, in diesem Buch um eine herrliche Leerstelle herum. Auch Branitz ist darin recht prominent vertreten – an diesem Abend zudem durch Stiftungsdirektor Gert Streidt und Parkleiter Claudius Wecke. Mit beiden will Hans von Trotha sich im Rahmen der Lesung trefflich „streiten“.

Hans von Trotha studierte Literatur, Philosophie und Geschichte, promovierte über „Angenehme Empfindungen“ in der Aufklärung. Er leitete zehn Jahre lang den Berliner Nicolai Verlag und gilt als einer der versiertesten Kenner der europäischen Gartengeschichte. Im Vergangenen Jahr war er Co-Kurator der großen internationalen Ausstellung „Gärten der Welt“ am Museum Rietberg in Zürich. Er lebt als Kurator, Publizist und Berater von Kulturinstitutionen in Berlin. Auf Deutschlandfunk Kultur deutet er regelmäßig die Welt.

Eintritt: 3,- EUR

12.04.2017

„In Mr. Wight habe ich meinen Meister gefunden“ – Fürst Pückler an der irischen Bantry Bay

Vortragsabend mit Prof. Dr. Adrian von Buttlar
am Mittwoch, dem 19. April 2017, 18.30 Uhr, Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz

Fürst Pücklers Abstecher von England nach Irland im Sommer 1828 ist bislang kaum erforscht. Der Vortrag folgt Pückler auf seiner picturesque tour zu den touristisch bereits erschlossenen „Lakes of Killarney“ und seinem abenteuerlichen Ausflug auf einem Pony über die wilden Caha Mountains nach Glengarriff an der Bantry Bay. Hier entdeckt Pückler eine seiner Blaupausen für Muskau, Babelsberg und Branitz – den heute völlig verwilderten und vergessenen Landschaftspark des Colonel Simon White, der erstmals aus den fotografisch dokumentierten Relikten und archivalischen Bild- und Text-Quellen erschlossen wird. Mit seiner Beschreibung aus den „Briefen eines Verstorbenen“ (1830, englisch 1832) wurde Pückler nebenbei auch zum „Vater“ des noch heute blühenden Glengarriff-Tourismus.

Prof. Dr. Adrian von Buttlar lehrte und forschte mit den Schwerpunkten Architekturgeschichte der Neuzeit und Moderne, Denkmalpflege und Denkmalpolitik sowie Geschichte der Gartenkunst in München, Trier, Augsburg, Kiel und nicht zuletzt bis 2013 an der TU Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Gartenkunstgeschichte, darunter das Standardwerk „Der Landschaftsgarten“. Adrian von Buttlar gilt als einer der führenden Experten zur Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts.

Eintritt: 3,- EUR


03.04.2017

Gartendirektoren aus ganz Deutschland erstmals in Branitz

Vom 5. bis 7. April 2017 treffen sich die amtierenden und viele ehemalige Garten- und Parkdirektoren der großen staatlichen Parkverwaltungen auf Einladung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum erstmals auf Schloss Branitz. Die Fachgruppe Gärten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen, wie der Zusammenschluss genannt wird, diskutiert dabei aktuelle Fragestellungen der Gartendenkmalpflege wie den Personal- und Forschungsbedarf für historische Gärten oder den Einfluss des Klimawandels auf das gartenkünstlerische Erbe. In einer abschließenden Exkursion durch den Branitzer Park erläutert Parkleiter Claudius Wecke den Fachleuten die Entstehungsgeschichte und führt zu Restaurierungsschwerpunkten der letzten Jahre, wie per Gondel zur Seepyramide.

Der Branitzer Park putzt sich gerade für die neue Saison heraus. Von den Entwicklungen der letzten Jahre wollen sich nun viele Garten- und Parkdirektoren aus ganz Deutschland ein umfassendes Bild machen.


28.03.2017

Saisonauftakt in Branitz mit einer Sonderführung der „Fürstin Lucie“ am Sonntag, dem 2. April 2017, 11.00 Uhr, in den Salons des Schlosses Branitz

Pünktlich zum Saisonbeginn in Branitz zeigt sich das Schlossumfeld von seiner blumigen Seite. Tausende farbenfrohe Stiefmütterchen schmücken derzeit den Pleasureground und den Schmiedegarten.

Mit dem 1. April öffnet das Schloss wieder täglich von 10 bis 18 Uhr für die Besucher.

Am 2. April lädt Anne Schierack alias „Fürstin Lucie“ mit einer Kostümführung in die Wohnwelten des 19. Jahrhunderts im Schloss Branitz, in die für Königin Augusta von Preußen stilvoll vorbereiteten Salons.

Ab dem 8. April wird auch im Marstall die neue Sonderausstellung „Meisterhaft wie selten einer …“ Die Gärten Peter Joseph Lennès zwischen Schlesien und Pommern präsentiert, die Vorbereitungen dafür sind in vollem Gange.

Preis Salonführung: 12 Euro pro Person, Dauer ca. 1 Stunde
Um Anmeldung zur Führung wird gebeten unter 0355-75150 (Schlosskasse).